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24.06.2012
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EM-Pressestimmen

"Spanien war die Katze, Frankreich die Maus"

Jubelnde Spanier: "Es gibt neue Idole in Rot"
DPA

Jubelnde Spanier: "Es gibt neue Idole in Rot"

In der Heimat wird der mühelose Sieg der Spanier über harmlose Franzosen bewundert. Nur Franck Ribéry habe sich gegen die Niederlage gestemmt. In den französischen Medien bleibt das "bittere Gefühl", dass der Welt- und Europameister eigentlich schlagbar erschien.

Pressestimmen zum EM-Viertelfinale Spanien gegen Frankreich 2:0 (1:0):

SPANIEN

"AS": "Nächste Aufgabe bestanden. Spanien eliminiert Frankreich ohne Mühe. Xabi Alonso, der doppelte Jubilar, war der Star des Spiels. Der zweite Treffer war keine Belohnung für unser Spiel, sondern eine Bestrafung der Franzosen, die 70 Minuten lang bluteten, ohne sich mit Wut dagegenzustemmen. Wir waren die Katze und sie waren die Maus. So einfach ist das."

"Marca": "Nur eine Puppe in spanischer Hand. Spanien schlägt die Geschichte und besiegt Frankreich dank zwei Toren von Xabi Alonso zum ersten Mal in einem Turnierspiel."

"El Pais": "Weniger Xavi, mehr Xabi. Doppel-Torschütze Xabi Alonso, Anführer des Teams und Spieler des Spiels, war immer in der Lage, sich auf die Herausforderungen eines historischen Tages für Spanien einzustellen. Xabi stach in einem Spiel heraus, in dem viele Veränderungen erkennbar waren. Genauso wie Sergio Ramos und Jordi Alba. Die Namen zeigen es: Es gibt neue Idole in Rot."

"El Mundo": "Alonso beendet den Monolog. Wer hat keine Angst vor Spanien, die mit einer Ruhe spielen, die ihre verzweifelten Gegner in eine schlechte Kopie von sich selbst verwandeln. Ribéry schien der Einzige zu sein, der wusste, was zu tun war."

"El Mundo Deportivo": "Spanien schlägt Frankreich durch zwei Tore von Xabi Alonso. Die ersten 45 Minuten waren spektakulär. Die Mannschaft spielte großartigen Fußball und ließ Frankreich nicht einmal am Ball riechen."

FRANKREICH

"L'Equipe": "Der Plan ist nicht aufgegangen. Voilà, es ist vorbei. Ein vorhersehbares Ergebnis auf dem Papier, doch die Blauen haben dafür gearbeitet, es auf dem Platz als Lüge zu strafen. Auch wenn der späte Elfmeter das Bedauern schmälern sollte, verlassen sie Donezk mit dem Gefühl, dass es möglich war, das beste Team der Welt zu schlagen."

"Le Parisien": "Die EM ist für die Franzosen beendet. Das Ergebnis einer französischen Mannschaft ohne Seele, die zu keiner Zeit eine Chance gegen Spanier hatte, die nicht unschlagbar erscheinen."

"Le Figaro": "Die Blauen waren so nah dran, und doch so weit davon entfernt. Der Weg endet für ein Team, das nie die Fähigkeiten gezeigt hat, um in diesem Wettbewerb weiterzukommen."

"Le Monde": "Die Blauen verlassen die EM mit gesenktem Kopf. Es bleibt das bittere Gefühl, dass mit etwas mehr Ambitionen und Druck die Spanier, die nicht mehr unverwundbar scheinen, zu schlagen gewesen wären."

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insgesamt 1 Beitrag
1. Spanien
mnbvc 25.06.2012
hat einen mir unerklärlichen Bonus bei der deutschen Presse. aber vielleicht bin ich einfach zu dusselig, um die spanische Genialität zu durchschauen. Denn immer, wenn ich die sppan. Mannschaft spielen sehe, dann bietet sie [...]
hat einen mir unerklärlichen Bonus bei der deutschen Presse. aber vielleicht bin ich einfach zu dusselig, um die spanische Genialität zu durchschauen. Denn immer, wenn ich die sppan. Mannschaft spielen sehe, dann bietet sie langweiligstes Ballgeschiebe von links nach rechts. Mit der Spritzigkeit einer Althereenmannschaft. Dann fällt irgendwie ein 1:0 und sie stellen sich hinten rein. Zum Ansehen ist das einfach nur eine Qual. Wenn das der "moderne Fußball" ist, dann gräbt er sich das eigene Grab. Und: ja, ja, ja es ist erfolgreich. Aber das waren die Griechen 2004 auch, ohne spielerisch zu überzeugen. Nur da war die Presse gegenüber dem Underdog weniger euphorisch.

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