24.07.2012
Umworbener Leverkusen-Star
Bender erteilt den Bayern eine Absage
Bayer-Profi Bender: "Absolut alles gesagt"
Hamburg - Lars Bender, der von Bayern München umworben wird, hat ein klares Bekenntnis zu Bayer Leverkusen abgegeben. "Bayer 04 hat mir ganz deutlich gesagt, dass ich ein Eckpfeiler des Teams bin und man mich nicht abgeben wird", sagte der 23-Jährige. "Ich habe erst kürzlich meinen Vertrag in Leverkusen verlängert und will jetzt den nächsten Schritt mit Bayer 04 gehen. Damit ist absolut alles gesagt, ich möchte und werde mich an weiteren Spekulationen nicht beteiligen", so Bender auf der Bayer-Homepage.
Am Montag hatte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge erklärt, dass der FC Bayern starkes Interesse an Bender habe und er durchaus Spielraum für eine Verpflichtung sehe. Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser und Sportchef Rudi Völler hatten wiederholt erklärt, dass der Werksclub nicht daran denkt, den defensiven Mittelfeldspieler, der erst im März bis 2017 bei Bayer verlängert hatte, abzugeben.
Zuletzt war auch schon Bayer-Nationalspieler André Schürrle vom FC Chelsea umworben worden. Auch er erhielt keine Freigabe. Völler sagte am Dienstag Sky Sport News HD: "Beide Spieler werden bei uns bleiben."
"Da wird noch einiges mehr von mir kommen"
Bender sieht bei sich selbst noch großes Entwicklungspotential. "Ich bin ja erst zarte 23 Jahre alt, und die vergangene Saison war meine erste als Stammspieler bei Bayer 04, nachdem ich zuvor eher als Springer zum Einsatz gekommen war. Ich bin sicher, da wird noch einiges mehr von mir kommen."
Der defensive Mittelfeldspieler war 2009 von 1860 München nach Leverkusen gewechselt: "Ich werde hier sehr gern eine absolute Führungsrolle einnehmen und noch mehr Verantwortung übernehmen. Ich habe das Ende meiner Leistungskraft noch längst nicht erreicht."
Im September 2011 hatte Bender sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft gegeben. Bei der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine im vergangenen Juni lief er unter anderem im Gruppenspiel gegen Dänemark auf und erzielte dort prompt das Siegtor zum 2:1.
chp/sid/dpa