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14.11.2012
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Vier verrückte Tore

Ibrahimovic schießt England im Alleingang ab

DPA

Vier Tore von "Ibracadabra": Der schwedische Superstar Zlatan Ibrahimovic erzielte beim 4:2 seiner Nationalmannschaft gegen England alle Treffer. Dabei gelang ihm ein Hattrick in nur 14 Minuten. Sein vierter Treffer dürfte das Tor des Jahres werden.

Hamburg - Die schwedische Nationalmannschaft, das ist vor allem: Zlatan Ibrahimovic. Wie wichtig der Superstar sein kann, bewies er äußerst eindrucksvoll im Testspiel gegen England. Vier Tore erzielte der 31-Jährige beim 4:2 (1:2), dabei gelang ihm ein Hattrick in der zweiten Halbzeit.

Den spektakulärsten Treffer bewahrte er sich für die letzte Spielminute auf. Nachdem Englands Keeper Joe Hart aus dem Strafraum stürmte und rund 25 Meter entfernt vom Tor den Ball nur hoch in die Luft köpfen konnte, setzte Ibrahimovic von dort direkt zum Fallrückzieher an und traf über den Keeper und die verbliebenen Abwehrspieler hinweg ins Netz. Bei der Wahl zum "Tor des Jahres" dürfte Ibrahimovic damit Favorit sein. "Seine Vorstellung heute war Weltklasse. Es war sein Abend", sagte England-Kapitän Steven Gerrard.

Mit nun 39 Treffern in 85 Länderspielen rückt "Ibra" in der Bestenliste der Nationalmannschaft auf Platz drei vor. Öfter für Schweden haben nur Sven Rydell (49) vor dem Zweiten Weltkrieg und die frühere Milan-Legende Gunnar Nordahl (43) getroffen.

Bei der Einweihungsfeier des neuen Nationalstadions "Friends Arena" in Stockholm traf der Angreifer von Paris St. Germain gegen die durch viele Verletzungen dezimierten Engländer in der 20. Minute für den deutschen Gegner in der WM-Qualifikation zur Führung, ehe die Gäste durch Danny Welbeck (35.) und Debütant Steven Caulker (38.) das Spiel zwischenzeitlich drehten. In der zweiten Halbzeit brauchte Ibrahimovic dann nur 14 Minuten für seinen Hattrick (77./84./90.).

Bei den Gästen bestritt Kapitän Steven Gerrard trotz Knieproblemen sein 100. Länderspiel. Der 32-Jährige vom FC Liverpool ist der sechste Engländer, der diese Marke erreicht hat. Der 17-jährige Raheem Sterling wurde zum fünftjüngsten Debütanten in der Geschichte der "Three Lions". Insgesamt brachte Englands Trainer Roy Hodgson sechs Neulinge.

psk/dpa/sid

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