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13.12.2012
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Ausschreitungen bei U21-EM-Qualifikation

Uefa bestraft Serbien mit Geisterspiel, Geldbuße und Sperren

AP

Englands U-21-Nationalspieler Rose (r.): Opfer von Rassismus?

Harte Sanktionen gegen den serbischen Fußballverband: Wegen den Ausschreitungen beim U21-EM-Qualifikationsspiel gegen England hat die Uefa den Verband zu einem Geisterspiel und einer Geldbuße verurteilt. Zudem wurden vier serbische Spieler gesperrt.

Hamburg - Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat den serbischen Fußballverband (FSS) wegen den heftigen Ausschreitungen beim U21-EM-Qualifikationsspiel gegen England hart bestraft. Die Uefa verurteilte den FSS zu einem U21-Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit sowie einer Geldbuße von 80.000 Euro.

Der serbischen Assistenztrainer Predrag Katic wurde zudem mit einer Sperre für eineinhalb Jahre sowie drei Jahre auf Bewährung belegt. Gleiches gilt für den Fitnesscoach des serbischen Teams. Vier serbische Spieler wurden mit einer Sperre zwischen zwei und vier Spielen belegt. Auf englischer Seite wurden die Nationalspieler Steven Caulker für zwei und Thomas Ince für eine Partie verbannt.

Im Anschluss an Englands 1:0-Sieg im EM-Qualifikationsspiel am 16. Oktober in Belgrad war es in Krusevac zu turbulenten Szenen gekommen. Unmittelbar nach dem Siegtreffer durch Connor Wickham in der Nachspielzeit waren die englischen Nachwuchsfußballer von den Tribünen mit Gegenständen beworfen worden. Auf dem Weg in die Kabine kam es dann zu einem Handgemenge zwischen den Offiziellen beider Teams. Zudem sollen die englischen Spieler von den Zuschauern rassistisch beleidigt worden sein.

mib/dpa

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