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20.12.2012
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Deutsche Champions-League-Gegner

Bayerns Wiedersehen mit Podolski

Von Nils Kemter und Robert Berg
Foto: REUTERS

Die Bayern freuen sich auf Podolski, Schalke erwartet Altintop, der BVB sieht "eine enorme Herausforderung": Das Achtelfinale der Champions League bringt aus deutscher Sicht spannende Paarungen. Die Gegner der Bundesliga-Clubs im Überblick - wer sind die Top-Stars? Wer sitzt auf der Trainerbank?

Hamburg - Torhüter Manuel Neuer freut sich auf das Duell mit seinen Nationalmannschaftskollegen Lukas Podolski und Per Mertesacker. Bayerns Finanzchef Karl Hopfner findet, "London ist eine Reise wert". Das Champions-League-Achtelfinale führt die Münchner zum FC Arsenal. Das ergab die Auslosung in Nyon.

Weil der englische Spitzenclub in dieser Spielzeit bislang nur selten überzeugt hat, sieht Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge sein Team in der Favoritenrolle. "Dennoch dürfen wir auf keinen Fall den Fehler machen, den Gegner zu unterschätzen. Es wird kein Selbstläufer". "Wir alle und die Fans können uns auf stimmungsvolle Spiele freuen. Unsere Chancen aufs Weiterkommen sind da", sagte Kapitän Philipp Lahm.

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Bayern-Gegner FC Arsenal: Englands kriselnder Top-Club
Die Londoner hatten in der Gruppenphase hinter Schalke Rang zwei belegt. Gegen die Gelsenkirchener kassierte Arsenal zu Hause eine 0:2-Niederlage. In der Liga sucht der Tabellenfünfte den Anschluss an die Spitzengruppe, weshalb Trainer Arséne Wenger zunehmend in der Kritik steht. Freude kam in London nach der Auslosung wenig auf.

Podolski ist mit wettbewerbsübergreifend acht Treffern Top-Torschütze der "Gunners". Von 2007 bis 2009 spielte der heute 27-Jährige für den FC Bayern, war aber meist nur Ersatzspieler. Beim FC Arsenal ist Podolski zwar gesetzt, den Abgang von Stürmer Robin van Persie (Manchester United) konnte aber auch er nicht wie erhofft auffangen.

Vor der wohl schwersten Hürde im Achtelfinale steht Borussia Dortmund gegen Schachtjor Donezk. "Sportlich ist das eine enorme Herausforderung. Da dürfen sich die beiden größten Überraschungen dieser Champions-League-Saison gegenseitig rausschmeißen", sagte Klopp. Donezk hatte sich in der Gruppenphase gegen Champions-League-Sieger FC Chelsea durchgesetzt und die Runde der letzten 16 auf Platz zwei hinter Juventus Turin erreicht. In der ukrainischen Meisterschaft liegt der Double-Sieger nach 18 Spieltagen bereits mit 13 Punkten Vorsprung in Führung.

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BVB-Gegner Donezk: Die Brasilien-Auswahl
In den vergangenen Jahren hatte Club-Eigner Rinat Akhmetov, ein milliardenschwerer Oligarch, immer wieder in brasilianische Offensivspieler investiert. Gleich neun Südamerikaner stehen im Aufgebot. Darunter Stürmer Luiz Adriano, der mit einem umstrittenen Tor in der Vorrunde gegen Nordsjaelland für Aufsehen gesorgt hatte. Spielmacher Willian, dessen Marktwert auf 25 Millionen Euro geschätzt wird, soll bei zahlreichen europäischen Spitzenclubs auf der Wunschliste stehen. Wegen der spendablen Transferpolitik wird der Verein oft mit dem FC Chelsea verglichen.

Im Jahr 2009 feierten die Ukrainer mit dem Gewinn des Uefa-Pokals den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Für BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ist der Club alles andere als ein leichtes Los: "Es war nicht unbedingt unser Wunschgegner. Das ist eine schwere Aufgabe, aber wir haben in der Gruppenphase gezeigt, dass wir uns gegen starke Gegner durchsetzen können", sagte Watzke.

Zu einem Wiedersehen mit alten Bekannten kommt es auch beim Duell zwischen Schalke 04 und Galatasaray Istanbul. Hamit Altintop, in Gelsenkirchen geboren und von 2003 bis 2007 Profi des Clubs, spielt seit dem Sommer für den 18-maligen türkischen Meister. Mit sechs Toren praktisch im Alleingang schoss jedoch Stürmer Burak Yilmaz Galatasaray ins Achtelfinale. Zusammen mit Cristiano Ronaldo war er bester Torschütze der Vorrunde. Die Mannschaft von Trainer Fatih Terim hatte Rang zwei hinter Manchester United belegt.

"Im Achtelfinale gibt es keine einfachen Gegner. Aber ganz klar: Ich sehe Chancen für uns, das Viertelfinale zu erreichen, wenn wir unsere Leistung bringen", sagte Trainer Jens Keller nach der Auslosung. Kapitän Benedikt Höwedes warnte vor einem "Hexenkessel" in Istanbul.

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Schalke-Gegner Galatasaray: Der Last-Minute-Achtelfinalist

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insgesamt 8 Beiträge
1. optional
sectumsemper 20.12.2012
tolle gegner! im grunde muesste das 3x weiter bitte heissen! mfg
tolle gegner! im grunde muesste das 3x weiter bitte heissen! mfg
2. klar ...
xaka 20.12.2012
... weil Hochmut immer vor dem Fall kommt;-))) Ich denke nicht, dass die 1/8 Finalgegner reine Selbstläufer für unsere CL-Vertreter sind...
Zitat von sectumsempertolle gegner! im grunde muesste das 3x weiter bitte heissen! mfg
... weil Hochmut immer vor dem Fall kommt;-))) Ich denke nicht, dass die 1/8 Finalgegner reine Selbstläufer für unsere CL-Vertreter sind...
3. Lastminute?
tobi_521 20.12.2012
War das entscheidende Tor nicht in der 70. minute von galatasaray ?
War das entscheidende Tor nicht in der 70. minute von galatasaray ?
4. .
hfftl 20.12.2012
Die Schalker hätte in ihrer derzeitigen Verfassung wohl gegen niemanden eine Chance. Da kann man nur hoffen, dass sie im Winter zu ihrer Normalform zurückfinden. Ob allerdings ausgerechnet mit Keller...? (Wenn der Name mal [...]
Zitat von sectumsempertolle gegner! im grunde muesste das 3x weiter bitte heissen! mfg
Die Schalker hätte in ihrer derzeitigen Verfassung wohl gegen niemanden eine Chance. Da kann man nur hoffen, dass sie im Winter zu ihrer Normalform zurückfinden. Ob allerdings ausgerechnet mit Keller...? (Wenn der Name mal nicht Programm ist!). Donezk ist ein äußerst unangenehmer Gegner, aber wenn die Dortmunder die gleiche Klasse zeigen wie bisher in der CL, sollten sie sich knapp behaupten können. Arsenal müsste den Bayern liegen. Sie dürfen nur nicht wieder (wie gegen Chelsea) das Toreschießen vergessen.
5. Abwarten
pablito1 20.12.2012
und Tee trinken. In zwei bis drei Monaten fließt noch viel Wasser die Emscher runter, lieber hffl. Dortmund und Schalke kommen weiter, bei den Bayern bin ich mir nicht so sicher. Der Arsene Wenger wird sich sicher die Spiele der [...]
und Tee trinken. In zwei bis drei Monaten fließt noch viel Wasser die Emscher runter, lieber hffl. Dortmund und Schalke kommen weiter, bei den Bayern bin ich mir nicht so sicher. Der Arsene Wenger wird sich sicher die Spiele der Bayern gegen die Weißrussen dort und Gladbach angeschaut haben, ist halt ein alter Fuchs.

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