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26.12.2012
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Ausschreitungen bei U-21-EM-Qualifikation

Uefa legt Einspruch gegen eigene Strafen ein

AP

U-21-Länderspiel zwischen Serbien und England: Ausschreitung beschäftigen Uefa

Die Ausschreitungen beim U-21-Länderspiel zwischen Serbien und England beschäftigen die Europäische Fußballunion Uefa weiter. Der Verband kündigte an, gegen die von der eigenen Disziplinarkommission verhängten Strafen in Berufung gehen zu wollen.

Hamburg - Die Uefa wird gegen die Strafen, die ihre eigene Kontroll- und Disziplinarkommission gegen den serbischen Fußballverband FSS verhängt hat, Einspruch einlegen. Gründe für den überraschenden Schritt wurden nicht genannt. Es hatte jedoch Kritik an den Sanktionen gegeben. Sie seien zu milde, hieß es.

Am 13. Dezember war der serbische Verband zu einem U-21-Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit sowie einer Geldbuße von 80.000 Euro verurteilt worden. Zudem hatten zwei Mitglieder des Trainerstabes und vier Spieler Sperren erhalten. Auch zwei englische Spieler waren gesperrt worden. Der englische Verband hatte bereits angekündigt, gegen die Suspendierungen vorgehen zu wollen.

Im Anschluss an Englands 1:0-Sieg im EM-Qualifikationsspiel am 16. Oktober war es in Krusevac zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Unmittelbar nach dem Siegtreffer durch Connor Wickham in der Nachspielzeit waren die englischen Nachwuchsfußballer von den Tribünen mit Gegenständen beworfen worden. Auf dem Weg in die Kabine kam es dann zu einem Handgemenge zwischen den Offiziellen beider Teams. Zudem sollen einige englischen Spieler von den Zuschauern rassistisch beleidigt worden sein.

max/dpa

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