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17.01.2013
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Manipulation im italienischen Fußball

Gericht hebt Punktabzug bei Neapel auf

DPA

Neapel-Spieler Cannavaro: Vom Sportgericht freigesprochen

Der SSC Neapel ist in der italienischen Serie A einen Platz nach vorne gerückt: Das Sportgericht des italienischen Fußballverbandes hob den Zwei-Punktabzug gegen den Club auf und reduzierte die Geldstrafe. Neapel-Profis war vorgeworfen worfen, sich an Spielabsprachen beteiligt zu haben.

Hamburg - Dem italienischen Erstligisten SSC Neapel werden nun doch keine zwei Punkte abgezogen. Das Sportgericht des italienischen Fußballverbandes (FIGC) hat sie Strafe wegen der Verwicklung in einen Wettskandal in zweiter Instanz aufgehoben. Zudem reduzierte es die Geldstrafe von 70.000 auf 50.000 Euro. Nicht nur finanziell dürfte das den Club das freuen, dank des neuen Urteils zieht er in der Serie A an Lazio Rom vorbei auf den zweiten Tabellenplatz. Mit 42 Zählern liegen beide Clubs nun drei Punkte hinter Tabellenführer Juventus Turin (45 Punkte).

Neapel war im Dezember wegen des Verdachts von Spielabsprachen angeklagt worden. Abwehrspieler Paolo Cannavaro und sein Teamkollege Gianluca Grava wurden nun jedoch vom Vorwurf freigesprochen, dem Fußballverband einen Manipulationsversuch nicht gemeldet zu haben, ihr sechsmonatigen Berufssperren wurden aufgehoben. Die Sperre für Matteo Gianello, der als Drahtzieher des Skandals gilt, wurde von drei Jahren und drei Monaten auf 21 Monate reduziert.

Anlass für die Verfahren waren Untersuchungen der Staatsanwaltschaft in Bari, die wegen angeblicher Absprachen rund um das Erstligaspiel zwischen Sampdoria Genua und Neapel am 16. Mai 2010 ermittelt hatte. Sampdoria hatte 1:0 gewonnen und sich damit die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation gesichert.

psk/sid

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