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19.01.2013
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Pyro-Eklat

Holzhäuser will Geldstrafe auf Frankfurt-Fans umlegen

AFP

Brennende Bengalos im Frankfurter Gästeblock: Eklat in Leverkusen

Weil Fans von Eintracht Frankfurt im Leverkusener Stadion Bengalos abbrannten und für eine Spielunterbrechung sorgten, droht nun auch Bayer eine Geldstrafe. Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser sieht das aber überhaupt nicht ein.

Hamburg - Holzhäuser will mögliche Strafzahlungen an die Anhänger von Eintracht Frankfurt weiterleiten. "Diese Überlegungen stellen wir an. Schließlich wird es sich möglicherweise um einen fünfstelligen Betrag handeln, den wir zahlen müssen", sagte der Geschäftsführer nach dem 3:1 (2:0)-Sieg von Bayer gegen Frankfurt. Im Block der Eintracht gezündete Bengalos sowie Silvesterraketen hatten in der ersten Halbzeit für eine sechsminütige Spielunterbrechung gesorgt.

Bayer als gastgebender Club wird möglicherweise vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zur Verantwortung gezogen, weil die Frankfurter Zuschauer die Pyrotechnik bei den Einlasskontrollen am Ordnungsdienst vorbei in die Arena schmuggeln konnten. Auch die Eintracht muss mit einer Bestrafung durch das DFB-Sportgericht rechnen.

Schiedsrichter Wolfgang Stark erklärte nach dem Spiel: "Das Ganze ist schon schlimm genug. Ich will aber mit weiteren Kommentaren nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen." Der Unparteiische hatte die Spieler beider Teams nach einer Viertelstunde in die Kabine geschickt, nachdem es durch die Bengalos und Feuerwerkskörper eine starke Rauchentwicklung im Stadion gegeben hatte.

"Es ist eine Provokation, wogegen weiß aber keiner", sagte Frankfurts Vorstandsvorsitzender bei Liga total. Es sei sehr deprimierend, "dass eine Gruppe von uns einfach nicht zu erreichen ist. Von uns - damit meine ich den gesamten Fußball und natürlich von Eintracht Frankfurt."

goe/sid

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