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Sport

Unglücklicher Zusammenstoß

Schiedsrichter bricht 1860-Profi Bierofka das Nasenbein

Daniel Bierofka von Zweitligist 1860 München ist in einem Testspiel mit dem Schiedsrichter zusammengeprallt - und erlitt dabei einen Nasenbeinbruch. Referee Robert Hartmann gab sich zerknirscht: Er habe Bierofka nicht kommen sehen.

sampics

1860-Profi Bierofka: Nasenbein gebrochen

Sonntag, 27.01.2013   11:30 Uhr

Hamburg - Manche Begegnungen zwischen Schiedsrichtern und Fußballprofis sind ziemlich schmerzhaft: 1860-Profi Daniel Bierofka ist während eines Testspiels gegen Zweitliga-Konkurrent VfR Aalen am Samstag nach nicht einmal 20 gespielten Minuten mit Referee Robert Hartmann zusammengestoßen - und brach sich das Nasenbein.

Der Arm von Schiedsrichter Hartmann war unglücklich gegen Bierofkas Nase geprallt, die sofort zu bluten anfing. Der Offensivspieler konnte nicht mehr weiterspielen, eine Untersuchung im Krankenhaus ergab als Diagnose einen Nasenbeinbruch. Doch Bierofka hatte Glück im Unglück: Die Fraktur muss nicht operiert werden.

Trotzdem war die Stimmung bei den 1860-Verantwortlichen gedrückt: "Das ist natürlich bitter", sagte Löwen-Trainer Alexander Schmidt. Er geht aber davon aus, dass Bierofka zum Rückrundenstart am 4. Februar gegen den Tabellendritten 1. FC Kaiserslautern eingesetzt werden kann. Der 33-Jährige könne ja mit einer Gesichtsmaske spielen, so Schmidt.

Kleinlaut und zerknirscht gab sich Referee Hartmann: "Es tut mir leid, das war wirklich keine Absicht. Ich habe den Spieler nicht kommen sehen. Er ist gegen meinen Arm gelaufen", sagte Hartmann der Münchner "Abendzeitung" nach dem Spiel. Persönlich konnte er die Entschuldigung allerdings nicht aussprechen - Bierofka war schon im Krankenhaus.

Einen verletzten Spieler muss auch Bundesligist Hannover 96 beklagen: Innenverteidiger Mario Eggimann erlitt im Niedersachsen-Duell mit dem VfL Wolfsburg (2:1) einen Knöchelbruch. Der 32-Jährige war umgeknickt und musste in der 32. Spielminute ausgewechselt werden. Nach Verteidiger Felipe und den Mittelfeldspielern Leon Andreasen und Lars Stindl muss Trainer Mirko Slomka nun die nächste Stammkraft ersetzen.

bka/sid/dpa

insgesamt 4 Beiträge
weserwasser 27.01.2013
1. optional
autsch , umgekehrt hätte der Bierofka , die rote karte und lebenslange sperre bekommen
autsch , umgekehrt hätte der Bierofka , die rote karte und lebenslange sperre bekommen
Jan B. 27.01.2013
2.
Unfälle passieren nunmal....
Zitat von sysopGetty ImagesDaniel Bierofka von Zweitligist 1860 München ist in einem Testspiel mit dem Schiedsrichters zusammengeprallt - und erlitt dabei einen Nasenbeinbruch. Referee Robert Hartmann gab sich zerknirscht: Er habe Bierofka nicht kommen sehen. http://www.spiegel.de/sport/fussball/fussball-schiedsrichter-bricht-1860-profi-bierofka-das-nasenbein-a-879898.html
Unfälle passieren nunmal....
hanswurster 27.01.2013
3. @weserwasser
Das ist doch Blödsinn. Umgekehrt hätte auch Bierofka gar nichts bekommen, weil es einfach ein Unfall war. Eine Sperre hätte er für einen absichtlichen Schlag bekommen. Nach so einem wärs aber auch für einen Schiedsrichter [...]
Das ist doch Blödsinn. Umgekehrt hätte auch Bierofka gar nichts bekommen, weil es einfach ein Unfall war. Eine Sperre hätte er für einen absichtlichen Schlag bekommen. Nach so einem wärs aber auch für einen Schiedsrichter nicht mit einer Entschuldigung getan...
Rubeanus 27.01.2013
4. optional
Mit dem Schiri legt sich so schnell keiner mehr an...
Mit dem Schiri legt sich so schnell keiner mehr an...

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