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Sport

Englischer Viertligist

17-jähriger Fan reißt Torwart zu Boden

Sein Angriff glich einem Football-Tackling: Ein 17-Jähriger attackierte den Torwart eines englischen Viertligisten, als der sich in der Nachspielzeit gerade einen Ball vor die Füße legte. Verletzt wurde niemand - die Polizei nahm den jungen Fan trotzdem fest.

Dienstag, 05.02.2013   17:25 Uhr

Hamburg - Torwart Jordan Archer bereitete gerade einen Abstoß vor, als er einen Schlag im Rücken spürte und zu Boden ging. Verwundert blickte sich der Keeper des englischen Viertligisten Wycombe Wanderers um: Derjenige, der ihn da gerade von hinten angegriffen und niedergerissen hatte, war ein Jugendlicher in pinkem Kapuzenpullover. Ein Fan des FC Gillingham hatte eine Verletzungspause in der 93. Minute genutzt, um ungehindert auf den Platz zu rennen - und Archer zu attackieren.

Ordner überwältigten den jungen Mann sofort, kurze Zeit später wurde er von der örtlichen Polizei in Kent wegen des Verdachts auf Körperverletzung verhaftet. Das Spiel endete 1:0 für die Wycombe Wanderers. Deren Vereinsboss Gareth Ainsworth kommentierte den Vorfall: "Manchmal gibt es in Fußballstadien einfach dumme Menschen. Solche, die das Image der restlichen Fans beschmutzen. Mehr will ich nicht sagen, denn zum Glück geht es allen gut."

Am 19. Oktober 2012 hatte ein Leeds-Fan im Zweitligaspiel gegen Sheffield Wednesday den Torwart angegriffen. Der Fan wurde zu vier Monaten Haft verurteilt.

psk/dpa

insgesamt 2 Beiträge
papst.anus.i 05.02.2013
1. Es gibt in England keine Absperrungen zwischen Zuschauerrängen und Tribünen!
...also kann der Fan auch über keine geklettert sein, er mußt bestensfalls zwischen zwei Ordnern durch.
...also kann der Fan auch über keine geklettert sein, er mußt bestensfalls zwischen zwei Ordnern durch.
ypw 05.02.2013
2.
Dafür muss man einen Artikel raushauen ? Okay. Schlimm diese Hools mit pinken Kapuzenpullis verbreiten sie überall Angst und Schrecken.
Dafür muss man einen Artikel raushauen ? Okay. Schlimm diese Hools mit pinken Kapuzenpullis verbreiten sie überall Angst und Schrecken.

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