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05.02.2013
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Abstimmung über Europapokal-Format

Clubs wollen Europa League behalten

DPA

Rummenigge und ECA-Mitglieder in Doha: Clubs sprechen sich für Europa League aus

Klares "Ja" zur Europa League: Die europäischen Vereine haben sich dafür ausgesprochen, den Nachfolger des Uefa Cups weiter parallel zur Champions League auszutragen. Eine Zusammenlegung beider Wettbewerbe ist demnach nicht gewünscht.

Hamburg - Der Großteil der europäischen Vereine ist mit den derzeitigen Europapokal-Formaten zufrieden und hat sich gegen eine mögliche Zusammenlegung von Champions League und Europa League ausgesprochen. Das ergab eine Umfrage unter 87 Vereinen aus 36 Ländern der Club-Vereinigung ECA.

75 Prozent der Clubs sind demnach "zufrieden" oder "sehr zufrieden" mit dem derzeitigen System für europäische Wettbewerbe. Sogar 92 Prozent der Befragten gaben an, dass die Champions League auch künftig parallel zur Europa League ausgetragen werden solle. Als einzige markante Anpassung des Regelwerkes wünschte sich die Mehrheit der Clubs (61 Prozent) ein automatisches Champions-League-Startrecht für den Sieger der Europa League.

"Die Ergebnisse zeigen sehr deutlich, dass Europas Vereine glücklich mit dem aktuellen Modus sind und sich keine großen Veränderungen wünschen", hieß es in einer ECA-Mitteilung, die am Rande der Feierlichkeiten in Doha/Katar zum fünfjährigen Bestehen der Vereinigung veröffentlicht wurde.

Im Austragungsland der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 machte sich auch Karl-Heinz Rummenigge in seiner Eigenschaft als ECA-Vorsitzender ein Bild. "Die Clubs haben ihren Spielern gegenüber eine Verantwortung. Es ist wichtig, sich persönlich einen ersten Eindruck zu verschaffen", so der Bayern-Boss.

Ende des vergangenen Jahres hatte der Präsident des Europäischen Fußballverbandes Uefa, Michel Platini, eine Debatte über die künftige Form der europäischen Wettbewerbe zwischen 2015 und 2018 angeregt. Seit 2009 wird die Europa League als Nachfolgewettbewerb des Uefa-Cups ausgespielt. Allerdings sind die Gelder, die die Clubs verdienen können, weitaus geringer im Vergleich zur Königsklasse. Es gab deshalb das Gerücht, die Uefa wolle die Champions League von 32 auf 64 Mannschaften aufstocken.

luk/sid/dpa

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