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15.02.2013
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Attacke in Donezk

Rechtsradikale schlagen BVB-Fanbetreuer zusammen

Getty Images

Stadion in Donezk: Angriffe auf zwei BVB-Mitarbeiter

Beim Spiel in Donezk riefen sie rechtsextreme Parolen, später schlugen drei BVB-Anhänger zwei Mitarbeiter der Borussia zusammen. Der Verein sprach gegen die Angreifer bundesweite Stadionverbote aus. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke verurteilte die Attacken.

Hamburg - Im Rahmen der Champions-League-Partie von Borussia Dortmund in Donezk ist es zu Zwischenfällen mit rechtsextremen Fans aus dem eigenen Lager gekommen. Wie der BVB am Freitag mitteilte, wurden der BVB-Fanbeauftrage Jens Volke und Thilo Danielsmeyer, Mitarbeiter des Fan-Projekts Dortmund, am Mittwoch in der Ukraine von Rechtsradikalen angegriffen.

Der Deutsche Meister sprach gegen die insgesamt drei Angreifer bundesweite Stadionverbote aus. Einer der mutmaßlichen Täter soll BVB-Mitglied sein, gegen ihn wurde ein Ausschlussverfahren eingeleitet. "Die Handlungen waren niederträchtig und stellen einen absoluten Tabubruch dar", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Schon in der Vergangenheit hatte der Club Probleme mit rechtsradikalen Fans und Mitarbeitern im Sicherheitsdienst.

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Donezk vs. BVB: Slapstick-Tor und Schlafsekunde
Nach Darstellung des BVB fielen die drei bereits vor dem Spiel auf, weil sie rechtsextreme Parolen riefen. Der Fanbeauftragte Volke wurde von ihnen angegriffen und ins Gesicht geschlagen, als er sich ein Bild von der Situation machen wollte. Ukrainische Ordner unterbanden die Angriffe. Danielsmeyer wurde auf der Toilette in den Rücken getreten, ins Gesicht geschlagen, sein Kopf gegen die Wand geschlagen. Ein BVB-Fan hörte seine Hilferufe und half ihm.

luk/sid

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