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19.02.2013
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Urteil des DFB-Sportgerichts

Lewandowski-Sperre bleibt bestehen

AFP

Dortmund-Stürmer Lewandowski: Einspruch abgelehnt

Das DFB-Sportgericht hat Dortmunds Einspruch gegen die Sperre von Robert Lewandowski abgeschmettert. Der Tritt gegen Per Skjelbred sei ein "deftiges Foul" gewesen, sagte der Vorsitzende Richter: "Mit einer Sperre von drei Spielen ist er gut bedient."

Hamburg - Auch die Unterstützung des Gefoulteten hat Robert Lewandoski nicht geholfen: Nach rund 90-minütiger mündlicher Verhandlung in Frankfurt am Main hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) die Sperre von drei Spielen für den Stürmer von Borussia Dortmund bestätigt. "Es war ein deftiges Foul, bei dem Robert Lewandowski Glück hatte, dass sich weder er noch sein Gegenspieler verletzt haben. Mit einer Sperre von drei Spielen ist er gut bedient", sagte der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz in seinem Urteil über das "rohe Spiel" von Lewandowski.

Dabei hatte der Norweger Per Skjelbred, von Lewandowski gefoult, den Polen bei seiner Vernehmung entlastet. "Ich habe gedacht, es gibt die Gelbe Karte", sagte der HSV-Profi.

Damit fehlt der 24-jährige Lewandowski dem Deutschen Meister in den Partien bei Borussia Mönchengladbach am Sonntag (15.30 Uhr) sowie gegen Hannover 96 am 2. März (15.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE). Beim 3:0 gegen Eintracht Frankfurt am Samstag hatte der Pole bereits einen Teil seiner Sperre abgesessen.

Watzke: "Wir hätten eigentlich zu Hause bleiben können"

Lewandowski hatte bei der 1:4-Heimpleite des BVB am 9. Februar gegen den Hamburger SV nach einem rohen Einsteigen in der 31. Minute gegen Skjelbred die Rote Karte gesehen. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte vor dem Urteilsspruch betont, aus seiner Sicht seien in der Verhandlung "alle wesentlichen Anklagepunkte" gegen Lewandowski widerlegt worden. Watzke verwies auf die "abnehmende Intensität" bei der Aktion des Dortmunder Stürmers, der mit gestrecktem Bein in Skjelbred hereingesprungen war. Watzke sagte: "Das, was vorher behauptet wurde, konnte in der Verhandlung widerlegt werden. Aber das Urteil wurde bestätigt. Demnach hätten wir eigentlich zu Hause bleiben können."

Im Viertelfinale des DFB-Pokals bei den Bayern am 27. Februar (20.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) ist Lewandowski aber spielberechtigt. Der 49-malige Nationalspieler liegt in der Bundesliga-Torschützenliste nach dem 22. Spieltag mit 14 Treffern hinter Stefan Kießling (Bayer Leverkusen) und Mario Mandzukic (Bayern München/beide 15 Treffer).

leh/sid

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