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22.02.2013
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Portugiesischer Fußball

Zwangsabstieg von FC Boavista rückgängig gemacht

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Zweitligist Boavista (Mitte): Hoffnung auf eine Rückkehr in Liga eins

Vor fünf Jahren wurde der FC Boavista wegen Korruption zum Zwangsabstieg in die zweite Liga verurteilt - nun hat der portugiesische Fußball-Verband die Degradierung rückgängig gemacht. Damit darf der Club aus Porto in der kommenden Saison wieder erstklassig spielen.

Hamburg - Knapp fünf Jahre nach dem Zwangsabstieg steht der FC Boavista aus Porto vor der Rückkehr in die erste portugiesische Liga. Der nationale Verband FPF machte die 2008 beschlossene Zwangsversetzung des Traditionsclubs wieder rückgängig. Wie portugiesische Medien am Freitag berichteten, gab der Justizrat des FPF mit seiner Entscheidung am späten Donnerstagabend in Lissabon einem entsprechenden Antrag des Meisters von 2001 statt.

Das Team, inzwischen sportlich in die dritte Liga abgestiegen, kann nun für kommende Saison die Wiederaufnahme in die erste Liga sowie eine finanzielle Entschädigung beantragen. Der Justizrat begründete seine Entscheidung mit einer "Verjährung des Disziplinarverfahrens", das im Mai 2008 zum Zwangsabstieg von Boavista geführt hatte.

Der Verein soll in der Saison 2003/2004 vor drei Partien Druck auf Unparteiische ausgeübt haben. Im Mai 2008 wurde der Verein deshalb wegen Korruption zum Zwangsabstieg in die zweite Liga sowie zur Zahlung einer Geldstrafe von 180.000 Euro verurteilt.

Der FC Boavista ist der einzige Club, der seit 1946/1947 in die Phalanx von Benfica Lissabon, FC Porto und Sporting Lissabon einbrechen und einen Meistertitel gewinnen konnte.

luk/dpa

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