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Sport

Afrika-Cup

Vorrunden-Aus für Titelverteidiger Elfenbeinküste

Ohne Sieg hat sich Titelverteidiger Elfenbeinküste nach der Gruppenphase vom Afrika Cup verabschieden müssen. Hertha-Stürmer Salomon Kalou vergab gegen Marokko gute Chancen für die Ivorer.

AFP

Wilfred Zaha von der Elfenbeinküste (r.), Marokkos Nabil Dirar

Mittwoch, 25.01.2017   02:05 Uhr

Große Enttäuschung bei der Elfenbeinküste. Der Titelverteidiger ist beim Afrika-Cup in Gabun schon in der Vorrunde gescheitert. Im abschließenden Gruppenspiel unterlagen die Ivorer Marokko 0:1 (0:0) und blieben damit sieglos. Die Marokkaner und die Demokratische Republik Kongo, die Togo 3:1 (1:0) bezwang, stehen hingegen im Viertelfinale.

Durch das Ausscheiden der Elfenbeinküste hat zum vierten Mal hintereinander der Titelverteidiger nicht das Viertelfinale erreicht. Ägypten und Nigeria konnten sich 2012 und 2015 nicht einmal qualifizieren, Sambia scheiterte 2013 ebenfalls in der Vorrunde.

In Oyem hatte Bundesliga-Stürmer Salomon Kalou von Hertha BSC gleich mehrere Chancen zur Führung für die Elfenbeinküste. Zunächst scheiterte der 31-Jährige von der rechten Seite aus schwierigem Winkel an Marokkos Torwart Sylvain Gbohouo (37. Minute), wenig später konnte Kalou einen Kopfball aus kurzer Distanz nur noch an den Pfosten drücken (43.).

Stattdessen schlenzte Marokkos Rachid Alioui den Ball aus 20 Metern ins Tor (64.). Zudem traf Faycal Fajr für die Nordafrikaner in der ersten Halbzeit die Latte. Bei Marokko musste Aziz Bouhaddouz vom FC St. Pauli kurz vor der Pause angeschlagen vom Platz.

Beim Kongo durfte auch Marcel Tisserand über den Sprung unter die besten acht Teams jubeln, der Bundesliga-Profi des FC Ingolstadt stand ebenso wie Togos Ihlas Bebou von Fortuna Düsseldorf 90 Minuten lang auf dem Platz. Für Kongo trafen Junior Kabananga (29.), Firmin Ndombe Mubele (54.) und Paul-José Mpoku (80.), Kodjo Fo-Doh Laba (69.) erzielte nur den zwischenzeitlichen Anschluss für Togo.

Die ersten Viertelfinals bestreiten am Samstag Burkina Faso und Tunesien sowie Senegal und Kamerun. Gastgeber Gabun mit Borussia Dortmunds Stürmerstar Pierre-Emerick Aubameyang war ebenfalls bereits in der Vorrunde ausgeschieden.

max/dpa

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