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Bundesliga

Hannovers Füllkrug dreht Partie gegen Mainz

Ein Dreierpack von Niclas Füllkrug bringt Hannover den Sieg. Die Lage für den Hamburger SV spitzt sich nach der Niederlage in Augsburg zu. Rückkehrer Gomez ist am Stuttgarter Erfolg entscheidend beteiligt.

DPA
Samstag, 13.01.2018   17:25 Uhr

Werder Bremen - TSG Hoffenheim 1:1 (0:1)

Serge Gnabry erlebte eine durchwachsene Rückkehr nach Bremen. Zwar bereitete der Ex-Werderaner den Führungstreffer beim 1:1 (1:0) seiner Hoffenheimer im Weserstadion vor - Benjamin Hübner verwertete die Freistoßflanke des 22-Jährigen in der 39. Minute. Im zweiten Durchgang ließen die Gäste den Tabellensechszehnten allerdings vermehrt zu guten Angriffsaktionen kommen. Eine Standardsituation brachte den Ausgleich: Theodor Gebre Selassie schoss den Ball nach einem Eckball aus kurzer Entfernung unter die Latte (63. Minute).

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Bundesliga: Gekommen, um zu foulen

Eintracht Frankfurt - SC Freiburg 1:1 (1:0)

Punkteteilung in Frankfurt: Die Gastgeber haben mit dem 1:1 (1:0) gegen den SC Freiburg den vorläufigen Sprung auf einen Champions-League-Platz verpasst. Die Führung der Frankfurter durch den siebten Saisontreffer des Franzosen Sébastien Haller in der 28. Minute glichen die Gäste durch einen Kopfballtreffer von Robin Koch (51.) aus. Die Eintracht bleibt sich mit diesem Remis auch im neuen Jahr treu - zu Hause haben bislang nur Werder und Schlusslicht Köln weniger Punkte geholt.

FC Augsburg - Hamburger SV 1:0 (1:0)

Die Augsburger halten Anschluss an das obere Tabellendrittel: In einer Partie auf schwachem Niveau bezwang die Elf von Trainer Manuel Baum den Hamburger SV 1:0 (1:0). Das Tor des Tages erzielte Ja-Cheol Koo mit einem Kopfball in der 45. Minute. Die Gäste aus Hamburg begannen engagiert, boten aber über 90 Minuten zu wenig, um ihre schwarze Auswärtsserie (in den vergangenen sieben Begegnungen konnten sie nur einen Punkt ergattern) zu beenden. Die Gäste bleiben damit auch nach dem 18. Spieltag auf einem direkten Abstiegsplatz, Augsburg positioniert sich in Sichtweite der europäischen Plätze.

Hannover 96 - Mainz 05 3:2 (2:2)

Eine rasante Partie erlebten die Zuschauer in Hannover beim 3:2 (2:2) der Gastgeber gegen Mainz 05. Hannovers Niclas Füllkrug traf dreifach. Dabei lagen die Mainzer durch Treffer von Yoshinori Muto (26.) und Alexander Hack (31.) bereits 2:0 in Führung. Doch 96 kam noch in der ersten Hälfte durch zwei Treffer von Füllkrug (33. und 38., Foulelfmeter) zurück. Dabei war ausgerechnet Bundesliga-Rückkehrer Nigel de Jong entscheidend am Ausgleich beteiligt: Sein Foul an Felix Klaus führte zum berechtigten Strafstoßpfiff. Wiederum Füllkrug sorgte in der 75. Minute mit einem Drehschuss für die Entscheidung.

VfB Stuttgart - Hertha BSC 1:0 (0:0)

Ohne Treffer blieb Mario Gomez bei seinem ersten Spiel nach achteinhalb Jahren für den VfB Stuttgart, am Tor des Tages war er dennoch beteiligt: Nachdem der Nationalstürmer einen Kopfball in der 6. Minute nur knapp neben das Tor der Gäste setzte, bedrängte er in der 78. Minute Hertha-Verteidiger Niklas Stark so entscheidend, dass sich dessen Rettungsversuch als Bogenlampe ins eigene Tor senkte. Die größten Chancen der Herthaner vergaben Valentino Lazaro, der in der 20. Minute nur den Pfosten traf, und Salomon Kalou, dessen Kopfball das leere VfB-Gehäuse verfehlte (41.).

insgesamt 5 Beiträge
skeptikerjörg 13.01.2018
1. Och, der HSV
Die schlechtere von zwei schwachen Mannschaften. Nie hatte man das Gefühl, sie könnten es biegen. Aber nicht aufgeben, für den traditionellen Relegationsplatz könnte es reichen - falls Mainz weiter schwächelt. Bremen wird [...]
Die schlechtere von zwei schwachen Mannschaften. Nie hatte man das Gefühl, sie könnten es biegen. Aber nicht aufgeben, für den traditionellen Relegationsplatz könnte es reichen - falls Mainz weiter schwächelt. Bremen wird sich freikämpfen, weil es deutlich mehr Substanz hat.
dolfi 14.01.2018
2. Freut mich für Augsburg
Sie haben bewiesen, dass sie nicht unbedingt um einen Abstiegsplatz spielen, sondern irgendwo oben mitwursteln. Und dass sie sehr schwache Traditionsklubs in einem schwachen Spiel auch noch bezwingen können. Sie machen aus ihrem [...]
Sie haben bewiesen, dass sie nicht unbedingt um einen Abstiegsplatz spielen, sondern irgendwo oben mitwursteln. Und dass sie sehr schwache Traditionsklubs in einem schwachen Spiel auch noch bezwingen können. Sie machen aus ihrem beschränkten Budget m. E. das meiste in der BuLi. Mehr geht nur noch mit mehr Kohle.
sechsundsiebziger 14.01.2018
3. Sandro Schwarz
hätte nie Trainer werden dürfen (Abstieg aus der 3. Liga!), hätte nach der miesen Hinserie geschasst gehört und noch immer hält man zu ihm... 2:0 vorne gelegen und dann noch vergeigt! Das soll der Neuanfang werden? Lieber [...]
hätte nie Trainer werden dürfen (Abstieg aus der 3. Liga!), hätte nach der miesen Hinserie geschasst gehört und noch immer hält man zu ihm... 2:0 vorne gelegen und dann noch vergeigt! Das soll der Neuanfang werden? Lieber Sandro, wenn du endlich gehst nimm bitte den Rouven gleich mit!
joe.micoud 07.04.2018
4.
Ordentliches Spiel von Werder. Für den Anfang ok. Schlimm immer noch der Ausgleich gegen Mainz kurz vor Weihnachten in letzter Minute.
Ordentliches Spiel von Werder. Für den Anfang ok. Schlimm immer noch der Ausgleich gegen Mainz kurz vor Weihnachten in letzter Minute.
RudolfSommer 14.01.2018
5. HSV wieder mal ganz schlecht, Freiburg und Werder dagegen verbessert
Auch wenn der neue Heilsbringer Arp fehlte, war das wieder mal nichts vom HSV: Gregoritsch, der den Hamburgern anscheinend zu schlecht war (oder warum haben sie ihn nicht behalten, das Gehalt kann es wohl nicht sein), mit einer [...]
Auch wenn der neue Heilsbringer Arp fehlte, war das wieder mal nichts vom HSV: Gregoritsch, der den Hamburgern anscheinend zu schlecht war (oder warum haben sie ihn nicht behalten, das Gehalt kann es wohl nicht sein), mit einer tollen Vorstellung gegen seinen Ex-Klub. Nach dem Kölner Sieg kommt es nächste Woche also nun zum absoluten Abstiegsduell in Hamburg. Gewinnen die Kölner in Hamburg hätte der HSV noch große Chancen sogar als Tabellenletzter endlich abzusteigen. Vor allem wenn man sieht wie die anderen, v.a. Bremen und Freiburg, fleißig Punkte sammeln. Wer darf sich eigentlich dann nach Gisdol versuchen? Wieder der "schöne Bruno" oder Slomka, ah nein, NEURURER wäre der beste Kandidat, das hätte dann wenigstens den Slapstickfaktor 10.

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