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Genauso oft wie Messi

Ronaldo gewinnt zum fünften Mal den Ballon D'Or

Cristiano Ronaldo ist in Paris als bester Spieler des Jahres 2017 ausgezeichnet worden. Der Portugiese gewann seinen fünften Ballon D'Or. Damit hat Ronaldo mit Lionel Messi gleichgezogen.

AFP

Cristiano Ronaldo

Donnerstag, 07.12.2017   20:08 Uhr

Zum fünften Mal nach 2008, 2013, 2014 und 2016 hat Cristiano Ronaldo den Ballon D'Or gewonnen. Die Auszeichnung als bester Fußballer der Welt wird seit 1956 von der französischen Fachzeitschrift "France Football" verliehen.

In der Abstimmung unter Sportjournalisten aus 106 Ländern setzte sich Ronaldo vor dem ebenfalls fünffachen Gewinner des Goldenen Balls Lionel Messi und dem Brasilianer Neymar durch.

Ronaldo war in diesem Jahr Historisches gelungen: Real Madrid verteidigte als erstes Team den Champions-League-Titel. Der portugiesische Superstar hatte daran mit zwölf Toren in 13 Spielen großen Anteil. Zu Reals 4:1-Finalsieg gegen Juventus Turin steuerte Ronaldo zwei Treffer bei.

Seit 2008 hieß der Sieger des Ballon D'Or immer entweder Ronaldo oder Messi. In den Jahren zuvor gab es größere Abwechslung. Klicken Sie sich durch die Siegerliste seit Lothar Matthäus 1990.

mmm

insgesamt 6 Beiträge
ans-peter-paul 07.12.2017
1. Man mag
ihn leiden können oder auch nicht. Ich kann ihn durch sein Gestelze nicht leiden, aber muss ihm gratulieren, er ist ein Ausnahmefußballer und ebenbürtig mit Messi. Sich solch lange Zeit auf diesem Topniveau zu behaupten [...]
ihn leiden können oder auch nicht. Ich kann ihn durch sein Gestelze nicht leiden, aber muss ihm gratulieren, er ist ein Ausnahmefußballer und ebenbürtig mit Messi. Sich solch lange Zeit auf diesem Topniveau zu behaupten bedeutet hartes, sehr hartes Training jeden Tag. Das ist mehr als ein Herr Müller mit Aussagen wie "ich bin heiß" und "wir sind immer noch der FC Bayern München" zu leisten in der Lage ist. (nur als Beispiel) Eintagsfliegen wurden so Müllers früher genannt, alternativ onehit wonder. Die Ronaldos, Messis oder auch Lewandowskis sind zu Recht Vorbilder der Jugendfußballer, viele andere Möchtegern Große nicht. Also herzlichen Glückwunsch zum 5. Titel und Respekt für die geleistete Arbeit, Hut ab.
briancornway 07.12.2017
2. Schon OK
Mir fällt beim besten Willen kein anderer ein, der sich da aufdrängen würde. Und ob man ihn sympathisch findet oder nicht - er ist bestimmt kein schlechtes Vorbild (Geld und Steuern mal außen vor), und das mit dem [...]
Mir fällt beim besten Willen kein anderer ein, der sich da aufdrängen würde. Und ob man ihn sympathisch findet oder nicht - er ist bestimmt kein schlechtes Vorbild (Geld und Steuern mal außen vor), und das mit dem Fußballspielen klappte 2017 auch ganz gut.
widower+2 07.12.2017
3. Eintagsfliege?
Die "Eintagsfliege" Müller hat bei zwei Weltmeisterschaften insgesamt 10 Tore geschossen. Da muss CR7 sich noch ein wenig anstrengen, um auf diesen Wert zu kommen.
Zitat von ans-peter-paulihn leiden können oder auch nicht. Ich kann ihn durch sein Gestelze nicht leiden, aber muss ihm gratulieren, er ist ein Ausnahmefußballer und ebenbürtig mit Messi. Sich solch lange Zeit auf diesem Topniveau zu behaupten bedeutet hartes, sehr hartes Training jeden Tag. Das ist mehr als ein Herr Müller mit Aussagen wie "ich bin heiß" und "wir sind immer noch der FC Bayern München" zu leisten in der Lage ist. (nur als Beispiel) Eintagsfliegen wurden so Müllers früher genannt, alternativ onehit wonder. Die Ronaldos, Messis oder auch Lewandowskis sind zu Recht Vorbilder der Jugendfußballer, viele andere Möchtegern Große nicht. Also herzlichen Glückwunsch zum 5. Titel und Respekt für die geleistete Arbeit, Hut ab.
Die "Eintagsfliege" Müller hat bei zwei Weltmeisterschaften insgesamt 10 Tore geschossen. Da muss CR7 sich noch ein wenig anstrengen, um auf diesen Wert zu kommen.
Habichsnichtgesagt 08.12.2017
4. Alles Müller oder was?
Sorry, aber wer Thomas Müller als "Eintagsfliege" bezeichnet, der outet sich als Ahnungsloser oder Neider oder beides. Klar spielt er nicht in einer Liga mit Ronaldo oder Messi, aber das gilt ja fast ausnahmslos [...]
Zitat von ans-peter-paulihn leiden können oder auch nicht. Ich kann ihn durch sein Gestelze nicht leiden, aber muss ihm gratulieren, er ist ein Ausnahmefußballer und ebenbürtig mit Messi. Sich solch lange Zeit auf diesem Topniveau zu behaupten bedeutet hartes, sehr hartes Training jeden Tag. Das ist mehr als ein Herr Müller mit Aussagen wie "ich bin heiß" und "wir sind immer noch der FC Bayern München" zu leisten in der Lage ist. (nur als Beispiel) Eintagsfliegen wurden so Müllers früher genannt, alternativ onehit wonder. Die Ronaldos, Messis oder auch Lewandowskis sind zu Recht Vorbilder der Jugendfußballer, viele andere Möchtegern Große nicht. Also herzlichen Glückwunsch zum 5. Titel und Respekt für die geleistete Arbeit, Hut ab.
Sorry, aber wer Thomas Müller als "Eintagsfliege" bezeichnet, der outet sich als Ahnungsloser oder Neider oder beides. Klar spielt er nicht in einer Liga mit Ronaldo oder Messi, aber das gilt ja fast ausnahmslos für jeden.
makeup 08.12.2017
5. @1 ans-peter-paul /Ach Gottchen Ronaldo der Ausnahmefußballer
Ihrem Beitrag möchte ich entschieden wiedersprechen. Er ist mit Sicherheit nicht der Einzige der jeden Tag sehr hartes Training bestreitet und die Vorbildfunktion spreche ich ihm völlig ab. Wie kann so ein Marketing-Gockel [...]
Ihrem Beitrag möchte ich entschieden wiedersprechen. Er ist mit Sicherheit nicht der Einzige der jeden Tag sehr hartes Training bestreitet und die Vorbildfunktion spreche ich ihm völlig ab. Wie kann so ein Marketing-Gockel überhaupt gewählt werden? Wenn man sich die Zusammensetzung des Wahlvertreter anschaut sieht man doch einige Interessen der Zeitungen. Der Vergabemodus: Verliehen wird der Preis von einer Jury mit je einem Sportjournalisten aus den Ländern der 53 Mitgliedsverbände der UEFA sowie 53 Juroren aus den Ländern derjenigen außereuropäischen Verbände, die an mindestens einer Weltmeisterschaftsendrunde teilgenommen haben. Es sind also nicht alle Länder, sondern nur bestimmte. Es sind aber die Zeitungen der Sportjournalisten, die bestimmen. Dabei spielen wirtschaftliche Interessen (Anzeigenwerbung, Druck der Sponsoren, Eigeninteresse, Auflage, Firmenverflechtungen) eine große Rolle. Es geht ums Geld und nichts anderes. Wer tatsächlich glaubt, das sportliche Interessen dahinter stehen, lebt in der parallelen Sportwelt. Ronaldo und sein Privatleben zeigen unverhüllt die Arroganz dieses Sportes und ihrer Vermarkter.

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