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Sport

Fifa-Präsident

Infantino stellt sich zur Wiederwahl

Gianni Infantino kandidiert für eine zweite Amtszeit als Fifa-Präsident. Das kündigte der 48-Jährige in seiner Schlussrede beim Kongress des Fußball-Weltverbands an. Einen Gegenkandidaten gibt es bislang nicht.

AFP

Gianni Infantino

Mittwoch, 13.06.2018   14:42 Uhr

Fifa-Präsident Gianni Infantino wird sich im kommenden Jahr zur Wiederwahl stellen. Das gab der Schweizer in seiner Schlussrede beim Kongress des Fußball-Weltverbands in Moskau bekannt. "Ja, ich werde antreten", sagte der 48-Jährige. Die Wahl findet am 5. Juni 2019 in Paris statt. Gegenkandidaten gibt es bislang nicht.

"Ich habe natürlich eine Vision. Jetzt habe ich erklärt, dass ich mich zur Verfügung stelle", sagte Infantino während der Pressekonferenz nach dem Kongress: "Der Fußball soll sich in eine bestimmte Richtung entwickeln, natürlich habe ich da Ideen. Aber das geht nur zusammen."

Infantino war am 26. Februar 2016 gewählt worden. Er folgte auf Sepp Blatter, der bereits im Herbst 2015 gesperrt worden war.

Nach den neuen Fifa-Statuten kann Infantino noch zweimal für vier Jahre wiedergewählt werden. In seiner bisherigen Amtszeit stellte der Schweizer die Reform des skandalerschütterten Weltverbands in den Fokus. Kritiker werfen ihm vor, Grundsätze des Prozesses zur Demokratisierung zu missachten. So wurde unter anderem die Spitze der Ethikkommission neu besetzt.

mru/dpa/sid

insgesamt 4 Beiträge
alternativlos 13.06.2018
1. Ein lupenreiner Werbefachmann
Ob dieses zu mehr Demokratie und Transparenz oder weniger gereicht, entscheiden die Mitglieder mit ihrem Votum und ihrem Verhalten, auch ggü Partner und Dritten. Aber vor allem ggü. der Öffentlichkeit.
Ob dieses zu mehr Demokratie und Transparenz oder weniger gereicht, entscheiden die Mitglieder mit ihrem Votum und ihrem Verhalten, auch ggü Partner und Dritten. Aber vor allem ggü. der Öffentlichkeit.
meresi 13.06.2018
2. Den Teufel mit dem Beelzebuben auszutreiben
ist wohl in die Hose gegangen. Dieser Mann ist mit Sicherheit nicht der Richtige. An die Spitze gehört ein Außenseiter, einer der nicht in diese mafiosen Strukturen verwebt ist. Aber das werden wohl alle zu verhindern wissen.
ist wohl in die Hose gegangen. Dieser Mann ist mit Sicherheit nicht der Richtige. An die Spitze gehört ein Außenseiter, einer der nicht in diese mafiosen Strukturen verwebt ist. Aber das werden wohl alle zu verhindern wissen.
menton 13.06.2018
3. Fifa
ist das ein Widerspruch?.: Ich liebe Fußball... und ekel mich vor allem, was mit der FIFA (und so manchem anderen auf Gewinnerzielung ausgerichteten Sportverband) zu tun hat.
ist das ein Widerspruch?.: Ich liebe Fußball... und ekel mich vor allem, was mit der FIFA (und so manchem anderen auf Gewinnerzielung ausgerichteten Sportverband) zu tun hat.
timdreher1978 13.06.2018
4. Ein super FIFA-Vorsitzender, der genau in die Zeit passt,
wo demokratische Prinzipien geschleift, komplett alles dem Kommerz unterworfen, Mafia-Strukturen Konjunktur haben, Betrügereien und Korruption Normalität und sportliche Ideale als naiv verhöhnt werden.
wo demokratische Prinzipien geschleift, komplett alles dem Kommerz unterworfen, Mafia-Strukturen Konjunktur haben, Betrügereien und Korruption Normalität und sportliche Ideale als naiv verhöhnt werden.

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