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Fußball-Bundesliga

Nach 3:1-Führung - Bayern verspielen Sieg gegen Düsseldorf

Dortmund kann sich auf seinen Superjoker verlassen - und bleibt weiterhin ungeschlagen. Die Bayern kassieren in der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer.

DPA

Dodi Lukebakio (Mitte) und Rouwen Hennings (r.)

Samstag, 24.11.2018   17:26 Uhr

Bayern München - Fortuna Düsseldorf 3:3 (2:1)

Erneut hat der FC Bayern in der Schlussphase eine Führung verspielt: Mann des Tages war der dreifache Düsseldorfer Torschütze Ngandoli Lukebakio, der die Münchner mit seinem Treffer in der Nachspielzeit schockte. Die Gäste hatten zunächst offensiv begonnen und nach 60 Sekunden die erste gute Chance durch Lukebakio. Nach einer Ecke dann die überraschende Führung für die Münchner: Niklas Süle traf aus dem Gewühl heraus ins rechte Eck (17.).

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Bundesliga: Wie im Slapstick-Film

Drei Minuten später verwertete Thomas Müller einen langen Pass von Jérôme Boateng und spitzelte den Ball am herausstürzenden Düsseldorfer Schlussmann Michael Rensing vorbei ins Tor. Lukebakio verkürzte gegen defensiv unsicher wirkende Bayern in der 44. Minute. In der zweiten Hälfte traf erneut Müller nach Vorarbeit von Robert Lewandowski zum 3:1 (58.). Die Vorentscheidung? Nein. Nach einem langen Ball erzielte Lukebakio sein zweites Tor. Beim Schuss ins kurze Eck sah Nationaltorhüter Manuel Neuer nicht gut aus (78.). Und in der Nachspielzeit dann der Schlusspunkt der Lukebakio-Show: Nach Vorarbeit von Rouwen Hennings erzielte der Belgier den Ausgleichstreffer (90.+3). Die Münchner liegen damit bereits neun Punkte hinter dem Tabellenersten Borussia Dortmund.

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FSV Mainz 05 - Borussia Dortmund 1:2 (0:1)

Denn der BVB bleibt mit einem Sieg in Mainz auch im zwölften Saisonspiel ungeschlagen und führt die Tabelle weiterhin souverän an. Im Gegensatz zu den vergangenen Wochen entwickelte der zunächst mit Mario Götze im Sturmzentrum angetretene BVB offensiv kaum Durchschlagskraft. Gegen die Mainzer Defensivspezialisten, die in nunmehr sieben Heimspielen nur sechs Gegentore kassiert haben, tat sich die Elf von Lucien Favre nach flottem Beginn zunehmend schwerer und hatte bei Gelegenheiten von Jean-Philippe Mateta (20. Minute) und Caricol Aaron (27.) Glück, nicht in Rückstand zu geraten.

Den Vorteil für Dortmund brachte wieder einmal ein Wechsel von Lucien Favre: Eine Hereingabe von Marco Reus verwertete der erst kurz zuvor ins Spiel gekommene Paco Alcácer (67.). Es war Alcácers neunter Saisontreffer - sein achter als Joker. Doch nur drei Minuten später der verdiente Ausgleich für die Mainzer durch den Schweden Robin Quaison. Lukasz Piszczek sorgte in der 76. Minute mit einem wunderschönen Rechtsschuss für die erneute Führung des BVB.

Hertha BSC - TSG 1899 Hoffenheim 3:3 (1:2)

Eine spektakuläre Begegnung sahen die Zuschauer in Berlin. Valentino Lazaro krönte die Aufholjagd der Berliner mit seinem Treffer zum 3:3 in der 87. Minute. Zuvor sah die Elf von Julian Nagelsmann nach Toren von Kerem Demirbay (1.), Andrej Kramaric (9.) und Ermin Bicakcic (55.) bereits wie der sichere Sieger aus. Der Ex-Hoffenheimer Vedad Ibisievic markierte mit seinem 115. Bundesliga-Tor das 1:2, Matthew Leckie in der 71. Minute den erneuten Anschlusstreffer zum 2:3.

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Sébastien Haller

FC Augsburg - Eintracht Frankfurt 1:3 (0:1)

Keine Minute war gespielt, da lag der Gast schon in Führung: Jonathan de Guzman erzielte auf Vorarbeit von Sébastien Haller das 1:0 für Frankfurt. Auch in der zweiten Hälfte legten die Frankfurter einen Blitzstart hin: Dieses Mal traf Haller nach Vorarbeit von Luka Jovic zum 2:0 (47.).

Damit erzielte der Franzose im siebten Pflichtspiel in Folge ein Tor für die Eintracht. Der letzte Frankfurter, der dies überbieten konnte, war vor 25 Jahren Anthony Yeboah. Ante Rebic legte in der 68. Minute das 3:0 nach. Sergio Cordova erzielte den Ehrentreffer für Augsburg. Die Gastgeber stecken nach der zweiten Heimniederlage im Mittelfeld fest, die Eintracht rückt vorerst auf den zweiten Platz vor, kann am Sonntag aber noch von Borussia Mönchengladbach verdrängt werden.

VfL Wolfsburg - RB Leipzig 1:0 (0:0)

Leipzig vergab hingegen die Chance, auf Platz zwei vorzurücken. Dabei hatten die Gäste in Wolfsburg zunächst sogar noch Glück, als Schiedsrichter Tobias Stieler ein Handspiel von Ibrahima Konaté, der vor dem enteilenden Daniel Ginczek klärte, ungeahndet ließ. Ginczek war es auch, der in der 50. Minute das 1:0 der Wolfsburger vorbereitete. Ein Zuspiel von Admir Mehmedi nahm er sehr stark mit und prüfte Peter Gulacsi im Leipziger Tor. Den Abpraller verwertete Jérôme Roussillon, der Franzose traf aus kurzer Entfernung.

mfu

insgesamt 105 Beiträge
mairae 24.11.2018
1. Wer ist jetzt wieder Schuld?
Die Nationalmannschaft? Verletzungen? Glückwunsch an Düsseldorf!
Die Nationalmannschaft? Verletzungen? Glückwunsch an Düsseldorf!
danubius 24.11.2018
2. Same procedure as every year
Bei jedem Spiel in dieser Saison das gleiche Strickmuster meiner Buam: am Anfang stark aufspielen, danach - insbesondere in der zweiten HZ - schwach nach- und dann dem Gegner die Führung überlassen. Eine richtige Blamage ... [...]
Bei jedem Spiel in dieser Saison das gleiche Strickmuster meiner Buam: am Anfang stark aufspielen, danach - insbesondere in der zweiten HZ - schwach nach- und dann dem Gegner die Führung überlassen. Eine richtige Blamage ... Schade, i versteh's net.
im_ernst_56 24.11.2018
3.
LOL. In der Form gehören die Bayern unbedingt in diese neue Superliga. Gegen wen wollen die da eigentlich gewinnen?
LOL. In der Form gehören die Bayern unbedingt in diese neue Superliga. Gegen wen wollen die da eigentlich gewinnen?
hileute 24.11.2018
4. Es reicht
meine Geduld ist nicht unendlich. Es ist zwar nicht so schlimm das der Titel bald so gut wie weg ist, aber das man gegen einen Aufsteiger 3 Tore kassiert darf nicht passieren, das ist nur durch eine unterirdisch schlechte Leistung [...]
meine Geduld ist nicht unendlich. Es ist zwar nicht so schlimm das der Titel bald so gut wie weg ist, aber das man gegen einen Aufsteiger 3 Tore kassiert darf nicht passieren, das ist nur durch eine unterirdisch schlechte Leistung auf allen Positionen zu erklären. Wenn die Ergebnisse weiter so katastrophal sind kann kovac sich in der Winterpause einen neuen Job suchen
mesut2012 24.11.2018
5.
Die Nationalspieler in der Viererkette der Bayern machen weiter, wo sie gegen die Niederlande aufgehört haben (und das ganze ohne Löw).
Die Nationalspieler in der Viererkette der Bayern machen weiter, wo sie gegen die Niederlande aufgehört haben (und das ganze ohne Löw).
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