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Sport

Klinsmann zur Nationalmannschaft

"Es herrscht Alarmstufe Rot"

Jürgen Klinsmann hat sich besorgt über den Zustand der deutschen Fußball-Nationalmannschaft geäußert. Der frühere Bundestrainer sieht seinen Nachfolger Joachim Löw unter Druck - und spricht von einem "Pulverfass".

dpa/dpaweb

Jürgen Klinsmann und Joachim Löw einst Seite an Seite

Sonntag, 17.03.2019   09:27 Uhr

Der ehemalige Fußball-Bundestrainer Jürgen Klinsmann hält die Situation für Joachim Löw bei der Nationalmannschaft für hoch brisant. "Das ist ein Pulverfass", sagte Klinsmann der "Bild am Sonntag". Sein Nachfolger Löw habe sich mit Entscheidungen wie der Ausmusterung der Weltmeister Mats Hummels, Jérôme Boateng und Thomas Müller unter großen Druck gesetzt. "Er muss jetzt Erfolg haben, die Ergebnisse müssen stimmen. Weil sich eben im Moment Fußball-Deutschland insgesamt international auf ganz niedrigem Niveau bewegt", erklärte Klinsmann.

Der 54-Jährige hatte die DFB-Auswahl bei der Heim-WM 2006 mit Löw als Co-Trainer zum dritten Platz geführt und trat danach zurück. Löw übernahm das Amt und wurde 2014 mit dem Team Weltmeister. Seit dem erstmaligen Aus in einer WM-Gruppenphase im Vorjahr in Russland und dem Abstieg aus der Topgruppe der Nations League steht der Bundestrainer jedoch stark in der Kritik.

"Nach dem Sieg bei der WM 2014 hat sich ein Gefühl der Überheblichkeit eingeschlichen", sagte Klinsmann, der künftig als TV-Experte für RTL arbeiten wird. Der deutsche Fußball habe insgesamt den Anschluss an die internationale Spitze verloren. "Es herrscht Alarmstufe Rot", urteilte Klinsmann.

Das DFB-Team wird am 20. März in Wolfsburg zum Testspiel gegen Serbien antreten. In der EM-Qualifikation geht es am 24. März gegen die Niederlande. Das Spiel findet in Amsterdam statt.

aha/dpa

insgesamt 65 Beiträge
Hanz Dampf 17.03.2019
1. Ernsthaft?
Er jetzt auch noch?? Und was ist sein Rezept? Löw durch eine Buddha Statue ersetzen?
Er jetzt auch noch?? Und was ist sein Rezept? Löw durch eine Buddha Statue ersetzen?
gruenerfg 17.03.2019
2. Ernsthaft!
Ein guter Trainer würde reichen als Ersatz. Löw kriegt dafür die Genehmigung, weiter Werbeclips zu machen und die Nationalmannschaft kann dann endlich wieder gelöst aufspielen (mit Müller).
Zitat von Hanz DampfEr jetzt auch noch?? Und was ist sein Rezept? Löw durch eine Buddha Statue ersetzen?
Ein guter Trainer würde reichen als Ersatz. Löw kriegt dafür die Genehmigung, weiter Werbeclips zu machen und die Nationalmannschaft kann dann endlich wieder gelöst aufspielen (mit Müller).
marclarsen 17.03.2019
3. ach so....
.....hat sich mit der Ausmusterung der Drei unter Durck gesetzt? Dann hätte er, verehrter Buddha, die Drei doch weiter mitschleppen sollen? Oder geht´s hier darum dass sich gegenseitig, wie bei den Krähen...keiner gegenseitig [...]
.....hat sich mit der Ausmusterung der Drei unter Durck gesetzt? Dann hätte er, verehrter Buddha, die Drei doch weiter mitschleppen sollen? Oder geht´s hier darum dass sich gegenseitig, wie bei den Krähen...keiner gegenseitig Augen aushackt? Und immer schön weiter jeden Monat das stattliche Salär einzustreichen? Mann, bin ich froh, dass ich keine Sehnsucht mehr habe mir irgendein Spiel dieser Truppe anzusehen.....
nurEinGast 17.03.2019
4.
Egal was Klinsmann sagt, man darf nicht vergessen, dass er ein Gescheiterter ist. Er ist bei Bayern gescheitert, beim DFB, in den USA. Ob man da alles für bare Münze nehmen sollte was er sagt?
Egal was Klinsmann sagt, man darf nicht vergessen, dass er ein Gescheiterter ist. Er ist bei Bayern gescheitert, beim DFB, in den USA. Ob man da alles für bare Münze nehmen sollte was er sagt?
langenscheidt 17.03.2019
5. deutscher Fussball
Nachdem 2014 zu Ende ging, ging es mit dem deutschen Fussball allgemein bergab. Nationalmannschaft ein Wrack, die Bundesligamannschaften in den europäischen Wettbewerben willkommene Trainingsgegner. Auch 2019 bemerkt es die [...]
Nachdem 2014 zu Ende ging, ging es mit dem deutschen Fussball allgemein bergab. Nationalmannschaft ein Wrack, die Bundesligamannschaften in den europäischen Wettbewerben willkommene Trainingsgegner. Auch 2019 bemerkt es die Öffentlichkeit nicht, dass die Bundesliga in Europa nicht konkurrenzfähig ist. Weiteres Hemmnis sind die unterwickelten Fankurven, die nicht Erfolg und Wettbewerbsfähigkeit in den Mittelpunkt rücken sondern ihre angebliche Fankultur in Gefahr sehen.

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