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Sport

Ralph Hasenhüttl beim FC Southampton

Vieles, aber kein "Alpen-Klopp"

"Eine kleine Hütte für Hasen" - Ralph Hasenhüttl hat bei seiner Vorstellung als Trainer des FC Southampton viele Fragen beantworten müssen: zur Bedeutung seines Nachnamens und zu Jürgen Klopp.

Foto: FACUNDO ARRIZABALAGA/EPA-EFE/REX
Donnerstag, 06.12.2018   21:23 Uhr

Der abstiegsbedrohte FC Southampton hat Ralph Hasenhüttl als neuen Trainer vorgestellt. Von englischen Medien wurde Hasenhüttl dabei gleich mal als "Klopp of the Alpes" begrüßt - ein Vergleich, dem der erste österreichische Trainer in der Geschichte der Premier League wenig abgewinnen kann.

Er sei zwar ein Fan des Fußballs von Jürgen Klopp, sagte Hasenhüttl: "Aber den Ausdruck mag ich nicht sehr, ich will mir einen eigenen Namen machen." In seiner Zeit als Trainer beim FC Ingolstadt und bei RB Leipzig hatte Hasenhüttl auf eine kompromisslose Umschaltphilosophie gesetzt - ähnlich dem Fußball, den man in England von Klopp und dem FC Liverpool kennt.

Und als ein Medienvertreter Hasenhüttl fragte, was denn sein Nachname zu bedeuten habe und wie er ausgesprochen werde, musste der erst einmal lachen. Dann sagte Hasenhüttl: "Eine kleine Hütte für Hasen." A little hut for the rabbits.

Nur zwei Tage bleiben Hasenhüttl, um seine Mannschaft auf das nächste Spiel am Samstag vorzubereiten. Dann treten die Saints, derzeit nur Tabellen-18. in England, gegen Cardiff City (16.) an. "Wir müssen so schnell wie möglich Ergebnisse liefern. Das erste Ziel ist, aus dieser Abstiegszone so schnell wie möglich herauszukommen", sagte Hasenhüttl.

Er versprach den Fans "sehr leidenschaftlichen Fußball mit elf Typen auf dem Platz, die Charakter haben und alles geben. Ich will alle mitnehmen." Seine neue Mannschaft, die Hasenhüttl am Mittwochabend beim 1:3 gegen Tottenham im Stadion beobachtet hatte, brauche aber "einen guten Matchplan".

Am Donnerstag lernte Hasenhüttl, der einen Vertrag bis 2021 unterschrieb, sein Team beim Auslaufen kennen. Am Freitag wird er die erste Trainingseinheit leiten.

tbe/sid

insgesamt 4 Beiträge
telarien 06.12.2018
1. Die bessere Frage
An Herrn Hasenhüttl wäre, was genau Er in Leipzig gemacht hat. So eine Art Elton für den Mastermind Rangnick? Klingt auf den ersten Blick schräg für einen Bundesligatrainer, aber auf den zweiten Blick nicht falsch. Aber das [...]
An Herrn Hasenhüttl wäre, was genau Er in Leipzig gemacht hat. So eine Art Elton für den Mastermind Rangnick? Klingt auf den ersten Blick schräg für einen Bundesligatrainer, aber auf den zweiten Blick nicht falsch. Aber das sollte man ehrlich sagen.
TheDjemba 07.12.2018
2. Bitte?
Also man kann von RB Leipzig halten was man will, ich nicht viel. Aber man muss schon deutlich sagen, dass die Erfolge der Mannschaft, nämlich der Einzug in die Champions League und der sensationelle zweite Platz 2017, das [...]
Zitat von telarienAn Herrn Hasenhüttl wäre, was genau Er in Leipzig gemacht hat. So eine Art Elton für den Mastermind Rangnick? Klingt auf den ersten Blick schräg für einen Bundesligatrainer, aber auf den zweiten Blick nicht falsch. Aber das sollte man ehrlich sagen.
Also man kann von RB Leipzig halten was man will, ich nicht viel. Aber man muss schon deutlich sagen, dass die Erfolge der Mannschaft, nämlich der Einzug in die Champions League und der sensationelle zweite Platz 2017, das Erreichen des Viertelfinales der Euroleague eben nicht das Verdienst von Rangnick ist, sondern von Hasenhüttl. In dieser, wohlgemerkt Rangnick-Saison, spielt Leipzig eindeutig schlechteren Fußball. Und in der EL schaffen sie es nicht aus der Gruppe, die weißgott keine Todesgruppe ist. Rangnick hat den Machtkampf gegen Hasenhüttl gewonnen, aber dadurch die Mannschaft eindeutig geschwächt. Das war doch keine Glanzleistung, erst Hasenhüttl zu vergrätzen, dann Nagelsmann zu holen, aber keinen Trainer zu finden, der in der Zwischenzeit einspringt. Das ist ganz, ganz mieses Management. Von wegen Mastermind.
golfstrom1 07.12.2018
3. Hasenhüttl
Hasenhüttl als Trainer einzustellen war eine sehr kluge Entscheidung der Verantwortlichen vom FC Southampton. Hasenhüttl gehört mit seiner Emotionalität, seinem Fachwissen und seinem Auftreten mittlerweile schon zu den [...]
Hasenhüttl als Trainer einzustellen war eine sehr kluge Entscheidung der Verantwortlichen vom FC Southampton. Hasenhüttl gehört mit seiner Emotionalität, seinem Fachwissen und seinem Auftreten mittlerweile schon zu den gehobeneren Trainern. Seine Teams Ingolstadt und Leipzig spielten unter seiner Regie attraktiven und erfolgreichen Fussball und haben nach seinem Abgang nicht mehr an diese Erfolge anknüpfen können.
spon1899 07.12.2018
4.
@3...Bei Leipzig stimm ich zu. Ingolstadt hat hingegen auf gar keinen Fall attraktiv gespielt, sondern schrecklichen Fussball. Trotzdem hat Hasenhüttl das Beste aus der Truppe rausgeholt.
@3...Bei Leipzig stimm ich zu. Ingolstadt hat hingegen auf gar keinen Fall attraktiv gespielt, sondern schrecklichen Fussball. Trotzdem hat Hasenhüttl das Beste aus der Truppe rausgeholt.

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