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Sport

Pressestimmen zu Frankreichs Halbfinalsieg

"Wie ihre Ahnen 1998"

Frankreichs Presse feiert den Einzug der Équipe Tricolore ins WM-Finale. Komplimente kommen aber auch aus anderen Ländern. Die internationalen Pressestimmen im Überblick.

REUTERS

Frankreichs Trainer Didier Deschamps, Torschütze Samuel Umtiti

Mittwoch, 11.07.2018   09:39 Uhr

FRANKREICH

"L'Équipe": "Voll abgefahren. Fantastisch in der Spielbeherrschung und der Strategie, haben Les Bleus Belgien erstickt, um sich ins Finale der Weltmeisterschaft zu hieven, dank des Tors eines Helden namens Samuel Umtiti. Die Équipe Frankreichs ist im Finale. Das ist komplett verrückt. Sie hat es gemacht, als wäre es das Normalste der Welt. Leidenschaftlich, methodisch, überlegen. Les Bleus haben den Nachbarn Belgien nur bis an die Grenze des Glücks gelassen, auf der Seite der Tristesse, um sich selbst zum dritten Mal nach 1998 und 2006 für ein Finale zu qualifizieren."

"Le Monde": "An den Ufern der Neva bescheren sich 'monströse' Bleus ein drittes Weltmeisterschaftsfinale. Siegreich (1:0) über Belgien am Dienstag in Sankt Petersburg, wird die Mannschaft Frankreichs am Sonntag versuchen, sich einen zweiten Stern ans Trikot zu heften. Sie haben vier Tage Zeit, sich zu erholen, einen mehr als der Gegner hat. Aber was die physische Verfassung betrifft, sind die Batterien eh noch weit davon entfernt, leer zu sein."

"Le Figaro": "Weltmeisterschaft 2018: Heldenhaft gegen Belgien, können Les Bleus von einem zweiten Stern träumen."

"Dernières Nouvelles d'Alsace": "Les Bleus haben die Leistung vollbracht, sich für das Finale der Weltmeisterschaft zu qualifizieren, wie ihre Ahnen 1998."

"Le Parisien": "Les Bleus vor den Toren zum Paradies. Nach 20 Jahren erleben wir einen neuen Traum, getragen von einer Jugend, die einem Lust macht, sie zu mögen. Man muss die Musik ausmachen und den Ton abstellen, um uns daran zu hindern, nach Moskau zu tanzen, um den zweiten Stern des Weltmeisters zu bekommen.

"Nice-Matin": "Wir sind da!"

"La Provence": "Unwiderstehlich! Les Bleus heldenhaft. "

BELGIEN

"Le Soir": "Ein kleines Tor hat den ganzen Unterschied gemacht. Ein kleines Tor, das einen Traum in Realität oder ewiges Bedauern verwandelt, je nachdem, auf welcher Seite man steht."

"De Standaard": "Belgien hat das Spiel, aber Frankreich den Sieg."

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WM-Finale: Glück, wohnhaft in Frankreich

SPANIEN:

"As": "Umtiti öffnet die Tür zum Finale. Sein Kopfball entschied eine ausgeglichene Partie. Superspiel ohne Preis für Hazard und Sternstunden für Griezmann und Mbappé. Belgien kämpfte bis zum Schluss."

"Marca": "Frankreich hat die beste Verteidigung der Welt. Einmal mehr stützte sich Frankreich auf seine Abwehrkette, um eine Runde weiterzukommen, und sie sind schon im großen Finale."

"El País": "Konkret und solide, italienisch oder auch simeonesk (nach Atlético-Trainer Diego Simeone), wenn man so will, hat sich Frankreich ins Finale der Weltmeisterschaft gepflanzt. Das dritte seiner Geschichte, 20 Jahre nachdem sie es 1998 erreichten und gewannen, bevor sie es 2006 gegen Italien verloren."

ITALIEN

"Corriere dello Sport": "Frankreich fliegt ins Finale. Umtiti lässt Belgien weinen. Ein Kopfballtreffer des Verteidigers entscheidet das Halbfinale von Sankt Petersburg."

"Tuttosport": "Umtiti schenkt Deschamps das Finale. Belgien hat seit der WM 1994 kein Tor nach einem Eckstoß kassiert, Umtiti sprengt die Statistik im ungünstigsten Augenblick für die roten Teufel."

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Einzelkritik Frankreich: Keiner springt höher als Umtiti

GROSSBRITANNIEN

"The Daily Mail": "Frankreich besiegelt das WM-Finale, indem Umtitis Kopfball ihnen einen knappen Sieg über Belgien einbringt. Kann England nun seinen Platz buchen?"

"The Guardian": "Die Spieler in Blau waren überwältigend, und die belgische Seite, die sich stark auf Spieler der Premier League stützte, wird sich fragen müssen, ob die Zeit für ihre goldene Generation jemals kommen wird."

ÖSTERREICH

"Kronen Zeitung": "Der belgische Traum vom ersten Finale bei einer Fußball-Weltmeisterschaft ist geplatzt - zum Platzen gebracht worden vom großen Bruder Frankreich!"

"Kurier": "Frankreich belohnte sich für eine kompakte Vorstellung, wankte aber vor dem schlussendlich entscheidenden Treffer durchaus."

SCHWEIZ:

"Blick": "Nach 20 Jahren ist für Frankreich der zweite WM-Titel zum Greifen nahe. Dabei erwischen die Belgier den besseren Start, Hazard und Co gelingt es aber nicht, Lloris im Kasten der Franzosen zu bezwingen."

"Tagesanzeiger": "Er ist erst 19, hat bei Paris Saint-Germain eine ordentliche Saison absolviert, aber keine, die seine gewaltige Ablösesumme von 180 Millionen Euro gerechtfertigt hätte. Kylian Mbappés Verpflichtung war auch eine Wette auf die Entwicklung dieses Ausnahmetalents. Und warum der junge Franzose einer der ganz Großen werden kann, beweist der Stürmer im ersten WM-Halbfinal gegen Belgien."

wit/dpa

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