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Sport

Frankreich gegen Kroatien

Pitana pfeift das WM-Finale

Néstor Pitana wird das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft leiten. Im laufenden Turnier war der Argentinier bereits vier Mal im Einsatz - und überzeugte dabei nicht nur durch seine gute Spielleitung.

Getty Images

Nestor Pitana

Donnerstag, 12.07.2018   20:33 Uhr

Der Argentinier Néstor Pitana leitet das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Frankreich und Kroatien am Sonntag (17.00 Uhr Liveticker SPIEGEL ONLINE, TV: ZDF und Sky Deutschland). Das gab das Schiedsrichter-Komitee des Fußball-Weltverbandes Fifa bekannt.

Für den 43 Jahre alten Pitana wird es bereits der fünfte Einsatz in Russland sein. Der Referee hatte unter anderem das Eröffnungsspiel zwischen dem Gastgeber und Saudi-Arabien (5:0) gepfiffen. Auch Spiele der beiden Finalteilnehmer leitete Pitana bereits: den4:3-Achtelfinalsieg Kroatiens nach Elfmeterschießen gegen Dänemark und den 2:0-Erfolg der Franzosen im Viertelfinale gegen Uruguay.

Pitana gilt als ausdrucksstarker Spielleiter mit teils unorthodoxen Bewegungsmustern, was ihm im Laufe des Turniers Sympathien der Zuschauer einbrachte.

Die deutschen Schiedsrichter Bastian Dankert und Felix Zwayer haben noch die Chance auf eine Berufung als Chef-Video-Assistenten für das Finale oder das Spiel um Platz drei. Referee Felix Brych war von der Fifa schon vor den Viertelfinals nach nur einem Einsatz nach Hause geschickt worden.

paw/sid/dpa

insgesamt 6 Beiträge
meresi 12.07.2018
1. Unorthodoxe Bewegungsmuster
na dann, SPON klär uns mal auf was damit gemeint ist im einzelnen. Was mir persönlich dieses Foto von ihm vermittelt ist, Entschlossenheit, unbeugsam erscheint er mir, mit 2 kräftigen Ärmeln. Möge er unvoreingenommen dieses [...]
na dann, SPON klär uns mal auf was damit gemeint ist im einzelnen. Was mir persönlich dieses Foto von ihm vermittelt ist, Entschlossenheit, unbeugsam erscheint er mir, mit 2 kräftigen Ärmeln. Möge er unvoreingenommen dieses Spiel leiten, Diskussionen im Keime ersticken mit Hilfe der Gelben Karte, notfalls auch gleich mit Rot damit die Kinder wissen wo der Bartl den Most holt. Er sollte auch die Videoaufzeichnungen konsequent benutzen im Zweifel. Auch Schwalben darf er ruhig mit Gelb ahnden sowie das unnötige Zeitschinden. Danke Nestor...
ein-berliner 12.07.2018
2. Sehr einfach
Natürliche Autorität, ruhiges Auftreten, deutliche Ansprache und Kompetenz sichern diesem Schiedsrichter das Finale zu leiten.
Natürliche Autorität, ruhiges Auftreten, deutliche Ansprache und Kompetenz sichern diesem Schiedsrichter das Finale zu leiten.
Levator 13.07.2018
3. Sehr gute Wahl
So sieht es aus - geehrte Bundesliga- Schiedsrichter - wenn ein Profi am Werk ist und die Spielleitung inne hat. Im Prinzip das völlige Gegenteil zu hiesigen Leistungen. Ein Indiz dafür ist der frühe Abgang (unfreiwillig?) des [...]
So sieht es aus - geehrte Bundesliga- Schiedsrichter - wenn ein Profi am Werk ist und die Spielleitung inne hat. Im Prinzip das völlige Gegenteil zu hiesigen Leistungen. Ein Indiz dafür ist der frühe Abgang (unfreiwillig?) des (euren) Kollegen Bruch.. sorry Brych muss es heißen.
dieaxt 13.07.2018
4. Gute Wahl - Schade für Kuipers
Pitana und Kuipers sind für mich die beiden besten Schiris dieser WM. Doch ich finde es schade, dass Pitana die beiden Spiele mit höchster Aufmerksamkeit bekommt (Eröffnung & Finale) und Kuipers nicht einmal ein [...]
Pitana und Kuipers sind für mich die beiden besten Schiris dieser WM. Doch ich finde es schade, dass Pitana die beiden Spiele mit höchster Aufmerksamkeit bekommt (Eröffnung & Finale) und Kuipers nicht einmal ein Halbfinale. Dort nur 4. Mann wie im Finale. Tut mir leid für Kuipers, doch Gute Wahl mit Pitana !
hans.günter 13.07.2018
5. Leider
zeigt dieser SR nur die gleiche Arroganz auf dem Spielfeld wie sein Mentor, Herr Collina. Er übersah in den von ihm geleiteten Spielen zum Teil gröbste Fouls und fiel nur durch seinen endlosen Diskussionen mit Spielern, seine [...]
zeigt dieser SR nur die gleiche Arroganz auf dem Spielfeld wie sein Mentor, Herr Collina. Er übersah in den von ihm geleiteten Spielen zum Teil gröbste Fouls und fiel nur durch seinen endlosen Diskussionen mit Spielern, seine Frisur und seine Stutzen auf. Aber wenn schon Messi nicht im Finale ist, dann wenigstens ein argentinischer SR. Gut, dass Maradona nicht pfeifen kann.

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