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19.01.2012
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Australian Open

Lisicki und Djokovic in Runde drei

Tennisprofi Djokovic: Lockerer Zweitrunden-Sieg
DPA

Tennisprofi Djokovic: Lockerer Zweitrunden-Sieg

Lust und Frust für die deutschen Tennisprofis in Melbourne: Während Sabine Lisicki locker die dritte Runde der Australian Open erreichte, schied Philipp Petzschner aus. Keine Probleme hatten Novak Djokovic und Serena Williams. Und: Marcos Baghdatis muss nach seinem Ausraster zahlen.

Hamburg - Sabine Lisicki hat bei den Australian Open als vierte deutsche Tennisspielerin die dritte Runde erreicht. Die 22-Jährige gewann gegen Shahar Peer aus Israel 6:1, 6:2 und hat damit in Melbourne zum zweiten Mal nach 2008 die zweite Runde überstanden. Lisicki verwandelte nach 53 Minuten ihren zweiten Matchball. Zuvor waren bereits Julia Görges, Mona Barthel und Angelique Kerber in die dritte Runde eingezogen.

Ausgeschieden ist dagegen Philipp Petzschner, der sich fortan auf das Doppel mit seinem österreichischen Partner Jürgen Melzer konzentrieren kann. Petzschner verlor sein Zweitrunden-Einzel gegen den Kanadier Milos Raonic 4:6, 7:5, 2:6, 5:7. Von den zehn deutschen Tennisprofis, die beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres angetreten sind, hat nur Philipp Kohlschreiber die dritte Runde erreicht.

Keine Probleme in der zweiten Runde hatte Titelverteidiger Novak Djokovic. Der serbische Weltranglisten-Erste gewann gegen den Kolumbianer Santiago Giraldo 6:3, 6:2, 6:1. Bei den Frauen siegte Serena Williams ebenfalls locker. Die US-Amerikanerin gewann gegen Barbora Záhlavová Strýcová aus Tschechien 6:0, 6:4.

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Marcos Baghdatis: Vier Schläger gegen den Frust
Marcos Baghdatis muss nach seinem Ausraster während des verlorenen Zweitrunden-Matches gegen den Schweizer Stanislas Wawrinka zahlen. Nachdem der Zypriote vier Schläger zertrümmert hatte, verhängte Oberschiedsrichter Wayne McKewen gegen den Profi eine Strafe in Höhe von 800 Dollar (etwa 620 Euro) wegen "Missbrauchs von Schlägern und Ausrüstung". Vor dem Hintergrund, dass Baghdatis knapp fünf Millionen Dollar Preisgeld in seiner Karriere eingespielt hat, dürfte er die Geldstrafe verschmerzen können.

Nach den beiden verlorenen ersten Sätzen gegen Wawrinka zerstörte Baghdatis zunächst ein Racket und legte später nach. Drei weitere Schläger, die neben seinem Stuhl lagen, mussten dran glauben. Ungekrönter Spitzenreiter in dieser Kategorie ist der frühere Weltranglistenerste Marat Safin: Der Russe zerstörte in seiner Karriere angeblich 1055 Schläger.

Für Andy Roddick sind die Australian Open beendet. Im Zweitrundenspiel gegen den Australier Lleyton Hewitt gab der US-Amerikaner nach dem dritten Satz beim Stand von 3:6, 6:3, 6:4 für Hewitt aufgrund einer Oberschenkelverletzung auf. Im Duell der beiden ehemaligen Weltranglistenersten war Roddick zu Beginn des zweiten Satzes gestürzt, hatte aber trotz Schmerzen zunächst durchgehalten. Hewitt trifft in der dritten Runde auf den Kanadier Milos Raonic.

ham/dpa/dapd/sid

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