06.02.2012
Mixed Zone
O'Sullivan siegt in Berlin, Hockey-Damen verpassen Bronze
Snookerprofi O'Sullivan: Prüfender Blick auf den Tisch
Hamburg - Snookerprofi Ronnie O'Sullivan hat das German Masters gewonnen. Im Finale in Berlin bezwang der dreimalige Weltmeister aus England Stephen Maguire aus Schottland 9:7. Vor rund 2500 Zuschauern eröffnete O'Sullivan die Best-of-17-Begegnung mit einem Break. Doch in den folgenden Frames dominierte Maguire und zog schließlich 5:2 davon. Aber wie schon bei seiner Auftaktbegegnung gegen Andrew Higginson, als er einen 0:4-Rückstand in einen 5:4-Sieg umwandelte, kam O'Sullivan noch einmal spektakulär zurück und gewann das mit 280.000 Euro dotierte Turnier.
Feiern konnte auch Thomas Berdych. Der Weltranglistensiebte hat das ATP-Turnier in Montpellier gewonnen. Berdych siegte im Endspiel 6:2, 4:6, 6:3 gegen den Franzosen Gael Monfils. Für den Tschechen ist es der siebte Titel auf der ATP-Tour. Im Halbfinale hatte er den Deutschen Philipp Kohlschreiber aus dem Turnier geworfen.
Die Miami Heat bleiben in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA weiter auf Erfolgskurs. Das Team um die Superstars LeBron James, Dwyane Wade und Chris Bosh gewann am Sonntagabend 95:89 gegen die Toronto Raptors. Für die Heat war es der zehnte Sieg aus den vergangenen zwölf Spielen. Bester Werfer war James mit insgesamt 30 Punkten.
Die deutschen Hockey-Damen haben die 20. Champions Trophy im argentinischen Rosario auf dem vierten Platz beendet. Im Spiel um Platz drei verlor das Team von Bundestrainer Michael Behrmann gegen die Niederlande 4:5 (2:5). Für die deutschen Treffer sorgten Natascha Keller, die ihr 200. und 201. Länderspieltor erzielte, und Maike Stöckel die ebenfalls doppelt traf. Damit muss die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) weiter auf die nächste Medaille bei der Champions Trophy warten. Zuletzt waren die DHB-Damen 2008 Zweiter geworden.
Einen enttäuschenden Wettkampf erlebte Hochspringerin Ariane Friedrich: Beim Meeting in Arnstadt wurde die Deutsche mit einer Höhe von 1,85 Metern Letzte. Es war erst ihr zweiter Auftritt nach ihrer 15-monatigen Wettkampfpause infolge eines Achillessehnenrisses. Am höchsten sprang Russlands Weltmeisterin Anna Tschitscherowa, der die bisherige Jahresweltbestleistung von 2,06 Meter gelang.
bka/sid/dpa