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20.05.2012
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Mixed Zone

Ulm führt gegen Würzburg, Scharapowa siegt in Rom

Ulmer Basketball-Profi Mason-Griffin (l.), Würzburgs Frazier: Ulmer Sieg im Halbfinale
DPA

Ulmer Basketball-Profi Mason-Griffin (l.), Würzburgs Frazier: Ulmer Sieg im Halbfinale

Ulm hat in den Basketball-Playoffs der Bundesliga Würzburg geschlagen. Flensburgs Handballer gewannen im Pokalsieger-Cup das Hinspiel gegen Gummersbach. Außerdem: Maria Scharapowa verteidigte ihren Titel beim WTA-Turnier in Rom.

Hamburg - Das Team aus Ulm ist im Playoff-Halbfinale der Basketball-Bundesliga in Führung gegangen. Der Hauptrunden-Zweite gewann gegen Würzburg 77:65 (39:33). Bester Werfer bei den Gastgebern, die in der K.o.-Runde ungeschlagen blieben, war Nationalspieler Per Günther mit 16 Punkten. Bei den Würzburgern kam Chris Kramer auf 22 Zähler. Spiel zwei findet am Donnerstagabend in Würzburg statt. Im anderen Halbfinale hatte Titelverteidiger Bamberg am Samstag gegen die Artland Dragons zum Auftakt der Best-of-Five-Serie einen ungefährdeten 103:70-Erfolg gefeiert.

Maria Scharapowa hat ihren Titel beim WTA-Turnier in Rom verteidigt. Die Russin setzte sich in einem engen Finale gegen Li Na 6:4, 4:6 und 7:6 (7:5) durch. Scharapowa hatte sich im dritten Satz nach Rückstand gerade wieder auf 6:6 herangekämpft, als das Endspiel des mit 2,17 Millionen Dollar dotierten Sand-Turniers wegen Regen unterbrochen werden musste. Für Scharapowa ist es der zweite Turniersieg im vierten Finale dieses Jahr. Zuvor hatte sie schon in Stuttgart gewonnen. Li Na war kampflos ins Finale eingezogen, da Serena Williams wegen einer Verletzung nicht angetreten war. Wegen der langen Wartezeit musste das Herrenfinale verschoben werden. Der Weltranglistenersten Novak Djokovic tritt dann am Montag zur Titelverteidigung gegen Rafael Nadal an.

Die SG Flensburg-Handewitt steht vor ihrem ersten Titelgewinn seit 2005. Das Team von Trainer Ljubomir Vranjes gewann das Hinspiel des deutschen Finals im Pokalsieger-Cup beim VfL Gummersbach 34:33 (16:17) und verschaffte sich eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Freitag in eigener Halle. Als bislang letzten Titel hatte der Meister von 2004, der sich in der laufenden Saison bereits die Champions-League-Qualifikation gesichert hat, vor sieben Jahren den DHB-Pokal geholt. Der VfL muss dagegen um seinen vierten Titel innerhalb von drei Jahren bangen. Gummerbach hatte 2009 den EHF-Pokal gewonnen und in den folgenden beiden Jahren den Pokalsieger-Cup. Anders Eggert war mit elf Toren bester Flensburger Werfer. Für Titelverteidiger Gummersbach traf Adrian Pfahl (9) am besten.

In der Handball-Bundesliga hat der THW Kiel seine imposante Erfolgsserie ausgebaut. Beim 27:24 (12:11) gegen den TuS N-Lübbecke hatten die bereits als deutsche Meister feststehenden Kieler allerdings mehr Mühe als gewohnt, um mit dem 32. Sieg im 32. Spiel ihr Konto auf 64:0 Punkte aufzustocken.

Die Ausnahmestute Danedream hat auf der Galopprennbahn in Iffezheim bei ihrem Jahresdebüt den Großen Preis der Badischen Unternehmer gewonnen. Der Galopper-Weltstar siegte und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Mit Jockey Andrasch Starke im Sattel verwies Danedream Ovambo Queen (Adrie de Vries) und Silvaner auf die Plätze im Feld der zehn Teilnehmer. Für die von Peter Schiergen in Köln trainierte Danedream war es der sechste Sieg beim 14. Start. Sie steigerte ihre Gewinnsumme damit auf 2.910.310 Euro.

Golfprofi Nicolas Colsaerts hat überraschend die Matchplay-Championship im spanischen Casares gewonnen. Der Belgier setzte sich im Finale gegen den US-Open-Gewinner von 2010, Graeme McDowell aus Nordirland, am letzten Loch durch. Martin Kaymer war bereits am Freitag in der Vorrunde ausgeschieden.

Im Kampf um die Schachweltmeisterschaft hat Herausforderer Boris Gelfand seine erste Partie gewonnen. Am siebten Spieltag zwang der israelische Großmeister Titelverteidiger Viswanathan Anand aus Indien nach 38 Zügen zur Aufgabe. Dadurch ging Gelfand 4:3 in Führung. Der Herausforderer hatte wieder Weiß und spielte Damengambit. Anand fand in der Eröffnung nicht die besten Züge, so dass Gelfand die schwarzen Figuren immer mehr in die Verteidigung drängen konnte. Die achte Partie wird am Montag gespielt. Das Match in der Moskauer Tretjakow-Galerie geht über insgesamt zwölf Spiele. Steht es danach 6:6, muss ein Tiebreak über den WM-Titel 2012 im Schach entscheiden.

Katja Dieckow und Uschi Freitag haben am Schlusstag der Wassersprung-Europameisterschaften in Eindhoven die siebte deutsche Medaille gewonnen. Das Duo holte Bronze vom Drei-Meter-Brett. Mit 296,70 Punkten lagen Dieckow/Freitag hinter den erfolgreichen Titelverteidigerinnen Tania Cagnotto und Francesca Dallape aus Italien (325,50). Rang zwei ging an das ukrainische Team Olena Fedorowa/Anna Pismenska. Turm-Titelverteidiger Sascha Klein hatte am Vormittag seinen Start von der Zehn-Meter-Plattform abgesagt. Der 26-Jährige laboriert an einer schmerzhaften Ellenbogen-Blessur.

luk/sid/dpa

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