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08.06.2012
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Finaleinzug bei den French Open

Djokovic gewinnt Giganten-Duell gegen Federer

Tennisprofi Djokovic: Im Finale der French Open
AFP

Tennisprofi Djokovic: Im Finale der French Open

Eindrucksvolle Revanche: Novak Djokovic hat im Halbfinale der French Open Roger Federer besiegt. Im Vorjahr hatte der Serbe das Duell in Paris noch verloren - jetzt gewann er ohne Satzverlust. Im Endspiel wartet nun der vermeintlich unbesiegbare Sandplatzspezialist Rafael Nadal.

Hamburg - Erstmals in seiner Karriere hat Novak Djokovic das Endspiel der French Open erreicht. Der Weltranglistenerste gewann im Halbfinale gegen den Schweizer Roger Federer 6:4, 7:5, 6:3. Nach gut zwei Stunden verwandelte der Serbe seinen zweiten Matchball gegen den schwach spielenden sechzehnfachen Grand-Slam-Turniersieger Federer.

Mit seinem ersten Paris-Triumph könnte der 25-jährige Djokovic alle vier Grand-Slam-Titel auf einmal halten - als erst dritter Tennisprofi überhaupt nach Donald Budge (1938) und Rod Laver (1962 und 1969). "Es ist ein Traum, dass ich die Chance habe, den vierten Grand-Slam-Titel in Folge zu gewinnen. Aber jetzt muss ich mich erst einmal ausruhen und werde danach an das Finale denken", sagte Djokovic

Im Finale trifft der Serbe auf Rafael Nadal, der zuvor seinen Landsmann David Ferrer 6:2, 6:2, 6:1 besiegt hatte. Der Weltranglistenzweite aus Mallorca greift nun nach seinem siebten Roland-Garros-Titel - und damit nach dem alleinigen Paris-Rekord von Legende Björn Borg. Der Spanier scheint derzeit nicht zu besiegen zu sein und verlor im gesamten Turnier noch nicht einen Satz.

Für Djokovic war es der dritte Sieg in Folge gegen den fünf Jahre älteren Federer. Ausschlaggebend für die Pleite des Schweizers war vor allem dessen hohe Fehlerquote. Während sich Federer 46 vermeidbare Fehlschläge erlaubte, waren es bei Djokovic nur 17. Zudem war der Serbe in den entscheidenden Momenten besser. Während er sieben seiner zehn Breakchancen nutzen konnte, verwertete Federer nur vier von acht Möglichkeiten.

"Ich konnte einfach nicht dagegenhalten. Es gibt keine Entschuldigung. Ich hatte genug Chancen und konnte sie nicht nutzen", sagte Federer: "Es war keine einfache Sandplatzsaison. Ich habe mich physisch nicht besonders gut gefühlt. Am Ende des Tages ist ein Halbfinale ein gutes Ergebnis für jeden Spieler - auch für mich."

leh/dpa/sid

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