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01.07.2012
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Deutsche Tourenwagen-Masters

Green gewinnt auf dem Norisring

DTM-Rennfahrer Green: zehnter Sieg in Folge für Mercedes
DPA

DTM-Rennfahrer Green: zehnter Sieg in Folge für Mercedes

In einem knappen Rennen hat Jamie Green seinen vierten Sieg auf dem Norisring gefeiert. Den Triumph machte der Pilot erst neun Sekunden vor Schluss perfekt. Für Mercedes ist es der zehnte Erfolg in Serie auf dem Kurs.

Hamburg - Jamie Green hat den fünften Saisonlauf im Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) gewonnen. Der Brite setzte sich am Sonntag auf dem Norisring nach 78 Runden knapp vor den BMW-Piloten Martin Tomczyk und Bruno Spengler aus Kanada durch. Green überholte Titelverteidiger Tomczyk erst in der letzten Runde und fuhr damit den zehnten Sieg in Folge für Mercedes auf dem Stadtkurs von Nürnberg ein. "Das war nichts für schwache Nerven", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug: "Ein echter Thriller."

Tomczyk reagierte nach der knappen Niederlage enttäuscht: "Wenn man so lange geführt hat, ist es bitter, den Sieg in der letzten Kurve der letzten Runde noch zu verlieren. Es war dennoch ein gutes Ergebnis für BMW", sagte er.

Auf regennasser Fahrbahn gab es zahlreiche Kollisionen. So war der Gesamtführende Garry Paffett aus Großbritannien im Mercedes nach einem Dreher in der ersten Kurve nach dem Start auf Platz 19 zurückgefallen, schloss das Rennen aber noch als Vierter ab. Der ehemalige Formel-1-Fahrer David Coulthard wurde im Mercedes Fünfter.

Pechvogel des Tages war Ralf Schumacher, der das Rennen bis zur 17. Runde anführte. Dann hatte sein Mercedes immer wieder Aussetzer und er musste aufgeben. "Das ist extrem schade, denn heute hätte es sehr gut werden können", meinte der frühere Formel-1-Pilot nach seinem Ausscheiden.

Mit 95 Punkten behauptet Garry Paffett weiter die Führung in der Gesamtwertung vor dem zweitplatzierten Jamie Green (69 Punkte). Dritter ist nun Bruno Spengler (58). Der bisherige Gesamtzweite Matthias Ekström schied schon in der ersten Runde nach einer Kollision mit BMW-Pilot Augusto Farfus aus Brasilien aus und belegt nun Platz vier. "Er hat wohl gedacht, neben der Strecke alle überholen zu können. Man sieht, dass hier auch Amateure unterwegs sind, die glauben, in der ersten Kurve das Rennen gewinnen zu können", sagte Ekström.

joe/dpa/sid

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