04.08.2012
Olympische Spiele
Steffen vergibt letzte Medaillenchance
Schwimmerin Steffen: Medaille verpasst
Hamburg - Die deutsche Schwimmerin Britta Steffen hat bei ihrem letzten Auftritt bei den Olympischen Sommerspielen in London die Medaillenränge knapp verpasst. Die 28-Jährige schlug im Finale über 50 Meter Freistil nach 24,46 Sekunden als Vierte an. "Es ist schade. Ich hatte mir eine Medaille sehr gewünscht", sagte Steffen nach dem Rennen. "Ich kann mit meiner Leistung aber zufrieden sein."
Die Goldmedaille sicherte sich Ranomi Kromowidjojo aus den Niederlanden in 24,05 Sekunden vor der Weißrussin Alexandra Herassimenja (24,28 Sekunden) und Marleen Veldhuis (24,39).
Die Wettkämpfe in London waren für Steffen enttäuschend verlaufen. Mit der 4x100-Meter-Freistilstaffel scheiterte sie im Vorlauf, auf ihrer Paradestrecke über 100 Meter Freistil schied sie im Halbfinale aus - und verwunderte anschließend mit demonstrativer Gelassenheit. Auch die anderen DSV-Athleten haben noch keine Medaille geholt.
Bezüglich ihrer Zukunft wollte Steffen noch keine Entscheidung verkünden: "Ich werde mir das genau überlegen. Ich habe immer noch die Leidenschaft. Und nach schwachen Leistungen bin ich immer zurückgekommen", so die Doppel-Olympiasiegerin von 2008: "Jetzt gehe ich erstmal in Urlaub und entscheide dann dort, was ich möchte."
bka/dpa