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26.12.2012
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Tennisturnier in Abu Dhabi

SPIEGEL ONLINE überträgt Djokovic' Saisonstart live

DPA

Tennisstar Djokovic: Saisonstart in Abu Dhabi

In Abu Dhabi kommt es in der neuen Tennissaison zum ersten Aufeinandertreffen der Giganten. Weltmeister Novak Djokovic ist am Start, genau wie Olympiasieger Andy Murray. Wie steht es um die Frühform der Stars? SPIEGEL ONLINE übertragt alle sechs Partien im Livestream.

Hamburg - Offiziell startet die neue Tennissaison am 31. Dezember - doch die Top-Stars der Branche legen schon einige Tage vorher los. Beim hochkarätig besetzten Einladungsturnier in Abu Dhabi treten ab dem 27. Dezember vier der sechs besten Spieler der Welt an, SPIEGEL ONLINE überträgt alle Partien live.

Das Mubadala World Tennis Championship gilt traditionell als erstes Saisonduell der Stars. Ohne den erkrankt fehlenden Rafael Nadal und den noch pausierenden Roger Federer liegt der Fokus vor allem auf dem Duell zwischen Novak Djokovic und Andy Murray. Die beiden dominierten die letzten Monate des Tennisjahrs 2012 - und werden wohl auch die neue Saison bestimmen.

Der Weltranglisten-Erste Djokovic gewann mit der Weltmeisterschaft den Saisonabschluss auf der ATP-Tour. Murray, derzeit die Nummer drei der Welt, erlebte in den Monaten zuvor die bisher beste Phase seiner Karriere, wurde Olympiasieger und triumphierte zudem bei den US Open. "Ich fühle mich jetzt selbstsicherer. Ich wollte mir früher nie etwas sagen lassen. Das hat sich seit Olympia natürlich geändert", sagte Murray jüngst dem "Guardian".

Die beiden 25-Jährigen - Murray ist genau eine Woche älter - sind nun in Abu Dhabi direkt fürs Halbfinale gesetzt. Dort trifft Djokovic am 28. Dezember auf den Spanier David Ferrer oder Tomas Berdych aus Tschechien. Anschließend spielt Murray gegen den Gewinner der Partie zwischen Janko Tipsarevic und Nicolás Almagro. Das Finale steigt am 29. Dezember, ebenfalls live zu sehen bei SPIEGEL ONLINE.

leh

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Tennis: Die wichtigsten Schläge

Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

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