01.01.2013
"Black Monday"
NFL-Clubs feuern reihenweise ihre Trainer
"Black Monday"-Opfer Reid: Nicht mehr für die Philadelphia Eagles verantwortlich
Hamburg - Es ist der Tag, vor dem viele Football-Trainer in den USA zittern, vor allem die erfolglosen: der "Black Monday", der schwarze Montag. Traditionell werden in der National Football League (NFL) einen Tag nach dem Ende der regulären Saison eine ganze Reihe von sportlich Verantwortlichen entlassen.
Auch am 31. Dezember des vergangenen Jahres war es wieder soweit: Von den 20 Clubs, die sich nicht für die Playoffs qualifiziert hatten, feuerten diesmal sieben Vereine umgehend ihren Cheftrainer. Damit nicht genug: Auch fünf Manager mussten gehen.
Ohne Coach sind vorerst die Philadelphia Eagles (Ex-Trainer Andy Reid), Chicago Bears (Lovie Smith), Arizona Cardinals (Ken Whisenhunt), San Diego Chargers (Norv Turner), Kansas City Chiefs (Romeo Crennel), Buffalo Bills (Chan Gailey) und Cleveland Browns (Pat Shurmur).
Arizona, San Diego und Cleveland trennten sich zugleich auch von ihren Managern, ebenso die Jacksonville Jaguars und die New York Jets. Bud Adams, Besitzer der Tennessee Titans, feuerte hingegen weder Trainer noch Manager - er setzte Hauptgeschäftsführer Mike Reinfelt vor die Tür.
Die Trainer, die es in der ersten Welle noch nicht erwischt hat, können aber mitnichten aufatmen. Denn für die kommenden Tage werden weitere Entlassungen in der NFL erwartet.
bka/sid