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05.01.2013
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Remis gegen Schweden

Durchwachsener WM-Test für deutsche Handballer

Bundestrainer Heuberger: Remis gegen Schweden
DPA

Bundestrainer Heuberger: Remis gegen Schweden

Die deutschen Handballer haben im zweiten WM-Testmatch gegen Schweden nur unentschieden gespielt. Sieben Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft zeigte sich die DHB-Auswahl nur bedingt in WM-Form, einzig Torhüter Silvio Heinevetter konnte überzeugen.

Hamburg - Die deutschen Handballer haben eine Woche vor Beginn der Weltmeisterschaft in Spanien einen Dämpfer einstecken müssen. Die Mannschaft von Bundestrainer Martin Heuberger kam gegen den Olympiazweiten Schweden in Hamburg nicht über ein 28:28 (15:16) hinaus, die besten deutschen Werfer waren Kevin Schmidt (4/3), Adrian Pfahl (4) und Tobias Reichmann (4). Zwei Tage zuvor hatte Deutschland noch überraschend deutlich 26:20 gegen Schweden gewonnen.

Vor 11.269 Zuschauern erwischten die Gastgeber einen guten Start. Spielmacher Michael Haaß setzte immer wieder Kreisläufer Patrick Wiencek in Szene. Auch das schnelle Umschaltspiel von Abwehr auf Angriff funktionierte in der Anfangsphase gut, die Folge war eine 6:3-Führung in der achten Minute.

Danach schlichen sich aber Unkonzentriertheiten in Abwehr und Angriff ein, im Tor konnte Carsten Lichtlein, der zunächst den Vorzug gegenüber dem Berliner Silvio Heinevetter erhalten hatte, kaum einen Ball halten. So gingen die Gäste nach einer Viertelstunde erstmals in Führung (8:9).

Nach dem Wechsel ersetzte Heinevetter Lichtlein und überzeugte mit einigen guten Paraden. Die Ballgewinne nutzte die DHB-Auswahl zu schnellen Gegenstößen und einer 21:19-Führung in der 41. Minute, konnte diese jedoch nicht halten. Kurz vor Schluss rettete Christoph Theuerkauf noch das Unentschieden.

"Vorbereitung heißt ausprobieren. Das haben wir getan. Die Mannschaft hat sich weitestgehend an das taktische Konzept gehalten. Das ist gut", sagte DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier nach der Partie.

Das letzte Vorbereitungsspiel bestreitet die deutschen Handballer am Mittwoch in Stuttgart gegen Rumänien. Die Weltmeisterschaft beginnt am 11. Januar. Deutschland trifft in der Gruppe A auf Olympiasieger und Titelverteidiger Frankreich sowie Argentinien, Tunesien, Montenegro und Brasilien. Zum Auftakt geht es am 12. Januar (16 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) gegen Brasilien.

psk/leh/sid

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