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04.02.2013
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Dopingskandal

Spanischer Fußballclub soll bei Fuentes eingekauft haben

DPA

Erstligist San Sebastián: 327.000 Euro für verbotene Substanzen?

Der spanische Dopingskandal hat nun offenbar auch den Fußball erfasst. Erstligist Real Sociedad San Sebastián soll sechs Jahre lang mit Schwarzgeld für Dopingmittel bezahlt haben. Lieferant könnte der umstrittene Mediziner Eufemiano Fuentes gewesen sein.

Hamburg - Der spanische Fußball-Erstligist Real Sociedad San Sebastián soll laut seines früheren Vereinschefs in den neunziger Jahren Dopingmittel gekauft haben. Es könne sein, dass der Dopingarzt Eufemiano Fuentes der Lieferant gewesen sei, sagte Iñaki Badiola in einem Interview mit der Sportzeitung "As".

Vor seiner Amtszeit von Januar bis Dezember 2008 hätten die damaligen Vereinsärzte sechs Jahre lang verbotene Mittel erworben und mit Geldern aus einer schwarzen Kasse bezahlt. Dabei soll es sich insgesamt um 327.000 Euro gehandelt haben. Badiola habe diese Praxis nach seinem Amtsantritt unterbunden, sagte er: "Unser Aufsichtsrat hat 2008 die beiden Mannschaftsärzte Eduardo Escobar und Antxon Gorrotxategi angezeigt."

Der Mediziner Fuentes steht derzeit im größten Dopingprozess in der spanischen Sportgeschichte vor Gericht. In seinen Unterlagen taucht die - bislang als mysteriös geltende - Abkürzung "Rsoc" auf. Es sei möglich, dass das Kürzel für Real Sociedad stehe, sagte Badiola.

Zudem verwies der Ex-Clubchef auf zwei Computerdateien. Darin würden einerseits die Schwarzgeldzahlungen für die Substanzen belegt, zum anderen gebe es eine E-Mail, in der Gorrotxategi nach der Erlaubnis für deren Kauf fragt. Der Club nahm zu den Behauptungen bislang keine Stellung.

Einer der Amtsvorgänger von Badiola war José Luis Astiazarán. Er stand von 2001 bis 2005 an der Spitze des Vereins und ist heute der Präsident der spanischen Fußball-Profiliga (LFP). Er wies die Dopingvorwürfe zurück und erklärte, in seiner Amtszeit sei von solchen Praktiken nichts bekannt gewesen.

psk/dpa/sid

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insgesamt 8 Beiträge
1. Alls Lüge!
spirit69 04.02.2013
Das muss ja nun eine Zeitungsente sein. Denn wie wir hier alle aus den vielen Radsportforen bei SPON zum Thema Doping wissen, bringt Doping im Fußball ja gar nichts. Denn beim Fußball braucht man Technik und keine Ausdauer. [...]
Zitat von sysopDe
Das muss ja nun eine Zeitungsente sein. Denn wie wir hier alle aus den vielen Radsportforen bei SPON zum Thema Doping wissen, bringt Doping im Fußball ja gar nichts. Denn beim Fußball braucht man Technik und keine Ausdauer. Oder so ... ... oder vielleicht doch nicht. Mich reizt es grad wirklich eines der alten Forum nach Unterstützern dieser These zu durchforsten und auf Ihre Kommentare hier zu warten. Da warte ich vermutlich lange :)
2. Mann doch gar nicht sein
sick-and-tired 04.02.2013
Im Fußball wird auf gar keinen Fall gedopt, das lohnt sich doch gar nicht bei den geringen Spielergehältern...
Im Fußball wird auf gar keinen Fall gedopt, das lohnt sich doch gar nicht bei den geringen Spielergehältern...
3.
owain123 04.02.2013
Bisher nur 2 Beiträge? Wo sind den die ganzen Foristen, die sich immer beim Radsport über Doping beschweren? Keine Beiträge in denen gefordert wird, dass die TV Übertragungen eingestellt werden? Ist schon sehr seltsam. [...]
Bisher nur 2 Beiträge? Wo sind den die ganzen Foristen, die sich immer beim Radsport über Doping beschweren? Keine Beiträge in denen gefordert wird, dass die TV Übertragungen eingestellt werden? Ist schon sehr seltsam. Man könnte fast den Eindruck haben, dass Doping nur im Radsport schlimm ist, beim Fußball aber nicht.
4. Bringt ja nix, gell
weltoffener_realist 04.02.2013
So stimmen wir wieder das fröhliche Lied an "Im Fußball bringt Doping ja gar nix, da zählt nur die Technik". Und dann wundern wir uns, wie die Spiele immer schneller und die Laufwege immer länger werden und warum sich [...]
Zitat von sysopDer spanische Dopingskandal hat nun offenbar auch den Fußball erfasst. Erstligist Real Sociedad San Sebastián soll sechs Jahre lang mit Schwarzgeld für Dopingmittel bezahlt haben. Lieferant könnte der umstrittene Mediziner Eufemiano Fuentes gewesen sein. Erstligist San Sebastián soll Dopingmittel von Fuentes gekauft haben - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/sport/sonst/er...-a-881381.html)
So stimmen wir wieder das fröhliche Lied an "Im Fußball bringt Doping ja gar nix, da zählt nur die Technik". Und dann wundern wir uns, wie die Spiele immer schneller und die Laufwege immer länger werden und warum sich die Spanier auch in der Verlängerung noch auf ihr Passspiel konzentrieren können, während andere längst über die eigenen Beine stolpern.
5. Doch
jueho47 04.02.2013
Ist auch beim Fußball schlimm. Um aber die Ausmaße wie beim Radsport zu erreichen müsste festgestellt werden dass: - sämtliche UEFA-CL Sieger der letzten Jahre durchgehend systematisch gedoped haben - sämtliche [...]
Zitat von owain123Bisher nur 2 Beiträge? Wo sind den die ganzen Foristen, die sich immer beim Radsport über Doping beschweren? Keine Beiträge in denen gefordert wird, dass die TV Übertragungen eingestellt werden? Ist schon sehr seltsam. Man könnte fast den Eindruck haben, dass Doping nur im Radsport schlimm ist, beim Fußball aber nicht.
Ist auch beim Fußball schlimm. Um aber die Ausmaße wie beim Radsport zu erreichen müsste festgestellt werden dass: - sämtliche UEFA-CL Sieger der letzten Jahre durchgehend systematisch gedoped haben - sämtliche Europameister der letzten Jahre durchgehend systematisch gedoped haben - sämtliche Weltmeister der letzten Jahre durchgehend systematisch gedoped haben - die grössten Einzelstars der letzten Jahre durchgehend systematisch gedoped haben Dann wäre es vergleichbar. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg.

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