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17.02.2013
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Tennis

Nadal gewinnt ersten Titel nach Comeback

AP

Tennisprofi Nadal: Turniersieg in São Paulo

Rafael Nadal ist zurück - endgültig. Der spanische Tennisstar hat erstmals nach seiner langen Verletzungspause ein Turnier gewonnen. Im Endspiel von São Paulo wurde er kaum gefordert. Überraschend verloren hat hingegen die künftige Weltranglisten-Erste Serena Williams.

Hamburg - Dank eines beeindruckenden Schlussspurts hat Rafael Nadal sein erstes Tennisturnier seit acht Monaten gewonnen. Im Endspiel von São Paulo lag der Spanier im zweiten Satz zwischenzeitlich 0:3 zurück, siegte aber schließlich gegen den Argentinier David Nalbandian souverän 6:2, 6:3. Der an Nummer eins gesetzte Nadal verwandelte nach 1:19 Stunden seinen ersten Matchball.

Der Sieg in Brasilien war sein 51. Titel auf der ATP-Tour, zuletzt hatte Nadal im Juni 2012 bei den French Open triumphiert. Der Spanier hatte bereits in der Vorwoche im chilenischen Viña del Mar nach einer langwierigen Knieverletzung sein Comeback gefeiert, jedoch im Finale gegen den Argentinier Horacio Zeballos verloren. In Chile hatte er wieder über leichte Knie-Beschwerden geklagt und deshalb auch seinen Start im Doppel-Wettbewerb abgesagt. "Was am Ende der Karriere übrig bleibt, sind die Titel. Und einige schätzt man wegen gewisser Momente besonders. Dieser gehört dazu, weil ich mich in dieser Woche durch Probleme kämpfen musste", sagte Nadal.

Ihren 16. Einzeltitel feierte unterdessen Victoria Asarenka beim WTA-Turnier in Doha. Die Weißrussin, die am Montag die Weltranglisten-Führung an Serena Williams verliert, besiegte ausgerechnet die kommende Nummer eins 7:6 (8:6), 2:6, 6:3.

Nach fast zweieinhalb Stunden Spielzeit verwandelte die 23-jährige Asarenka ihren ersten Matchball, es war ihr erst zweiter Sieg im 13. Duell mit der Amerikanerin. Williams hatte bereits vor ihrem Finaleinzug als neue Nummer eins der Weltrangliste festgestanden.

leh/sid

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Tennis: Die wichtigsten Schläge

Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

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