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29.03.2013
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Tennisturnier in Miami

Williams und Scharapowa stehen im Finale

DPA

Tennisprofi Williams: Sieg im Halbfinale gegen Agnieszka Radwanska

Traumfinale in den USA: Serena Williams und die russische Weltranglistenzweite Maria Scharapowa bestreiten das Endspiel beim Masters-Turnier in Miami. Williams hat im Halbfinale Titelverteidigerin Agnieszka Radwanska geschlagen und hofft nun auf ihren sechsten Titel in Florida.

Hamburg - Gerade einmal 65 Minuten brauchte Serena Williams für den Einzug ins Finale beim WTA-Turnier in Miami/Florida. Nach dem Sieg (6:0, 6:3) gegen die polnische Titelverteidigerin Agnieszka Radwanska steht die Weltranglistenerste nun im Endspiel und trifft dort auf Maria Scharapowa. Zuvor hatte Scharapowa, die Nummer zwei der Weltrangliste, gegen Jelena Jankovic aus Serbien 6:2, 6:1 gewonnen.

"Das wird ein großartiges Match. Wir haben uns immer große Spiele geliefert", sagte Williams, die elf der bisherigen 13 Duelle mit Scharapowa gewonnen hat. "Das bedeutet mir viel", sagte die Russin, die im Miami bereits zum fünften Mal im Finale steht, allerdings nie triumphiert hat: "Ich liebe diese Stadt. Sie war die erste Stadt, die ich gesehen habe, als ich als kleines Mädchen in die USA gekommen bin. Ich würde so gerne hier gewinnen."

Williams hat die Chance zur Rekordsiegerin in Miami. Derzeit teilt sich die 32-Jährige diesen Titel mit Steffi Graf, die das Turnier ebenfalls fünfmal gewonnen hat.

joe/sid/dpa

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Grundlinienspiel: Der Spieler verzichtet auf das Aufrücken ans Netz und schlägt, in der Regel mit Topspin, von der Grundlinie. Durch präzise und harte Schläge auf die vom Gegner entfernte Seite oder gegen die Laufrichtung des Konkurrenten soll ein Vorteil erzielt werden. Diese Ausdauer erfordernde Art wird vor allem von Spielern wie Rafael Nadal beherrscht und ist auf Sandplätzen am effektivsten.

Inside-Out-Spiel: Der Spieler vermeidet dabei, ebenfalls beim Spiel von der Grundlinie, entweder seine Vor- oder Rückhand und spielt nur mit einer Schlagseite. Beispielsweise wird dabei der Ball auf der Rückhandseite "umlaufen" und dann mit der Vorhand cross über den Platz gespielt. Dadurch bewegt sich der Spieler oft weit nach außen und ist anschließend anfällig für einen Schlag auf die andere Seite.

Serve-and-Volley: Der Spieler rückt nach seinem Aufschlag (Serve) direkt ans Netz vor und versucht den Ballwechsel mit einem Volleyschlag abzuschließen. Grundlage für diese Variante ist ein harter oder sehr präziser Aufschlag, damit der Gegner nur schlecht returnieren kann. Spieler wie Boris Becker, Stefan Edberg und Goran Ivanisevic agierten so vor allem auf schnellen Rasenplätzen.

Chip-and-Charge: Der Returnspieler spielt direkt einen Angriffsball und rückt ans Netz vor, wo er den Ballwechsel mit einem Volley beenden will. Auch diese Variante wird vorwiegend auf den schnellen Belägen eingesetzt und meist gegen den zweiten Aufschlag des Gegners verwendet.

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