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29.03.2013
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Tennis

Stuttgart bekommt ab 2015 Rasenturnier

DPA

Sandplatztennis am Weissenhof: Bald ein Bild der Vergangenheit

Von Asche zu Rasen: Ab 2015 wird am Stuttgarter Weissenhof auf Gras gespielt. Die Tennis-Spielerorganisation ATP hat der Bewerbung Stuttgarts jetzt offiziell zugestimmt. Somit ist Halle nicht mehr einziger Rasen-Veranstalter in Deutschland.

Hamburg - Das Tennisturnier am Stuttgarter Weissenhof wird ab 2015 auf Rasen ausgetragen. Das teilte die Spielerorganisation ATP mit. Damit bekommt Deutschland nach den Gerry Weber Open in Halle/Westfalen ein zweites Vorbereitungsturnier auf Wimbledon. Das Turnier in Stuttgart wird unmittelbar im Anschluss an die French Open in Paris stattfinden.

"Wir haben sehr hart gearbeitet und sind überzeugt, dass sich unsere Investitionen in die neuen und permanenten Rasenplätze auszahlen", sagte Turnierdirektor Edwin Weindorfer. Die neuen Plätze sollen in enger Kooperation mit den Greenkeepern aus Wimbledon entstehen. Ab 2015 rückt das Grand-Slam-Turnier im Südwesten Londons eine Woche nach hinten, so dass Zeit für eine weitere Vorbereitungswoche nach den French Open entsteht.

Auch Deutschlands Spitzenspieler Tommy Haas freute sich vor seinem Halbfinale beim Masters in Miami über die positiven Nachrichten aus der heimischen Turnierlandschaft. "Es ist phantastisch, dass Deutschland ab 2015 mit Stuttgart und Halle zwei Rasenturniere ausrichten wird. Das wird den weltbesten Tennisspielern ideale Möglichkeiten bieten, um sich optimal auf Wimbledon vorzubereiten. Es ist definitiv ein Ziel von mir, in zwei Jahren in Stuttgart auf Rasen zu spielen", sagte Haas, der am 3. April seinen 35. Geburtstag feiert.

Neben Stuttgart hatten sich auch Hamburg und das schweizerische Gstaad um die Ausrichtung eines Rasenturniers beworben. Allerdings musste der Deutsche Tennis Bund (DTB) seine Bewerbung mit der Anlage am Rothenbaum zurückziehen, weil sich die Verantwortlichen nicht mit Turnierdirektor Michael Stich über die Modalitäten einig geworden waren. Es folgte eine öffentliche Auseinandersetzung mit gegenseitigen Vorwürfen.

aha/sid

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Grundlinienspiel: Der Spieler verzichtet auf das Aufrücken ans Netz und schlägt, in der Regel mit Topspin, von der Grundlinie. Durch präzise und harte Schläge auf die vom Gegner entfernte Seite oder gegen die Laufrichtung des Konkurrenten soll ein Vorteil erzielt werden. Diese Ausdauer erfordernde Art wird vor allem von Spielern wie Rafael Nadal beherrscht und ist auf Sandplätzen am effektivsten.

Inside-Out-Spiel: Der Spieler vermeidet dabei, ebenfalls beim Spiel von der Grundlinie, entweder seine Vor- oder Rückhand und spielt nur mit einer Schlagseite. Beispielsweise wird dabei der Ball auf der Rückhandseite "umlaufen" und dann mit der Vorhand cross über den Platz gespielt. Dadurch bewegt sich der Spieler oft weit nach außen und ist anschließend anfällig für einen Schlag auf die andere Seite.

Serve-and-Volley: Der Spieler rückt nach seinem Aufschlag (Serve) direkt ans Netz vor und versucht den Ballwechsel mit einem Volleyschlag abzuschließen. Grundlage für diese Variante ist ein harter oder sehr präziser Aufschlag, damit der Gegner nur schlecht returnieren kann. Spieler wie Boris Becker, Stefan Edberg und Goran Ivanisevic agierten so vor allem auf schnellen Rasenplätzen.

Chip-and-Charge: Der Returnspieler spielt direkt einen Angriffsball und rückt ans Netz vor, wo er den Ballwechsel mit einem Volley beenden will. Auch diese Variante wird vorwiegend auf den schnellen Belägen eingesetzt und meist gegen den zweiten Aufschlag des Gegners verwendet.

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