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Nadal lässt deutscher Tennishoffnung Marterer keine Chance

Niederlage in drei Sätzen: Maximilian Marterer hat sich von den French Open verabschiedet. Für Rafael Nadal geht damit der Traum vom elften Titel in Paris weiter.

Getty Images

Rafael Nadal

Montag, 04.06.2018   15:53 Uhr

Der Sandplatzkönig jubelt gegen die deutsche Überraschung: Rafael Nadal hat Maximilian Marterer im Achtelfinale der French Open ausgeschaltet. Der 22 Jahre alte Marterer unterlag dem Titelverteidiger und zehnmaligen Paris-Champion 3:6, 2:6, 6:7 (4:7).

Damit steht als einziger der deutschen Tennis-Herren Alexander Zverev im Viertelfinale. Der Weltranglisten-Dritte trifft am Dienstag auf den Österreicher Dominic Thiem.

AFP

Maximilian Marterer

Für Nadal, der nun gegen Diego Schwartzman (Argentinien/Nr. 11) spielt, war es im vierten Match des Turniers der vierte Dreisatzerfolg. Marterer hatte zwar gleich im ersten Spiel ein Break geschafft. Nach einer 2:0-Führung für den klaren Außenseiter erhöhte Nadal jedoch zunehmend den Druck. Danach nahm die Partie ihren erwarteten Verlauf. Im Tiebreak des dritten Satzes machte Nadal den Sieg perfekt.

Marterer - der auch gegen Nadal starke Momente hatte - darf seinen Auftritt beim Grand-Slam-Turnier als Erfolg werten. Der Ungesetzte hatte unter anderem in der zweiten Runde Denis Shapovalov ausgeschaltet, der Kanadier war an Position 24 gesetzt. Der Achtelfinal-Einzug in Paris ist der bisher größte Erfolg in Marterers Karriere.

jan/dpa

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Tennis: Die wichtigsten Schläge

Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

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