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US-Open-Siegerin

Osaka lässt die Debatte um Williams kalt

"Ich denke, dass ich nichts bedauern sollte": US-Open-Gewinnerin Naomi Osaka lässt sich ihre Freude durch die Debatte um den Auftritt von Gegnerin Serena Williams nicht nehmen. Sie sei "einfach glücklich".

AFP

Naomi Osaka und Serena Williams

Donnerstag, 13.09.2018   10:43 Uhr

US-Open-Siegerin Naomi Osaka hat auch fünf Tage nach dem von der Schiedsrichter-Fehde ihrer Gegnerin Serena Williams überschatteten Finalerfolg von New York keine Kritik am skandalösen Auftritt des US-Superstars äußern wollen. "Ich denke, dass ich nichts bedauern sollte", sagte die 20-jährige Japanerin bei der Rückkehr in ihr Heimatland: "Ich bin einfach glücklich und weiß, dass ich eine Menge erreicht habe."

Letztlich könne sie über die Vorkommnisse rund um ihren ersten Gewinn eines Majors-Turniers "nicht traurig sein, weil ich gar nicht weiß, was ich eigentlich fühlen sollte", sagte Osaka, die Williams am vergangenen Samstag 6:2, 6:4 besiegt hatte: "Ich habe keine Erfahrung aus einem anderen Grand-Slam-Finale, mit der ich es vergleichen könnte."

Osakas Jugendidol Williams hatte sich in dem Endspiel mit Schiedsrichter Carlos Ramos angelegt, ihn unter anderem als "Dieb" und "Lügner" bezeichnet und ihm anschließend Sexismus vorgeworfen. Das Publikum hatte sich auf die Seite der 23-maligen Grand-Slam-Gewinnerin geschlagen und selbst die Siegerehrung noch mit lauten Buhrufen gestört.

aha/sid

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