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NFL-Playoffs

Titelverteidiger Eagles scheitert an den Saints

Zwei Momente von Nick Foles waren nicht genug: Für Vorjahres-Champion Philadelphia sind die NFL-Playoffs vorbei. Tom Brady führte die Patriots zum achten Halbfinaleinzug in Folge.

AFP

Mark Ingram von den Saints, verfolgt von Crevon LeBlanc

Montag, 14.01.2019   06:47 Uhr

Die Philadelphia Eagles haben den Einzug in das NFL-Playoff-Halbfinale verpasst. Der Titelverteidiger scheiterte am Sonntag im Viertelfinale an den New Orleans Saints 14:20 (14:10).

Die Eagles begannen, wie man es von einem Champion erwarten durfte. Quarterback Nick Foles, der eigentlich nur Ersatzmann für Carson Wentz ist, die Eagles in der vergangenen Saison in dieser Rolle aber mit überragenden Auftritten zum Erfolg führte, sorgte mit zwei Touchdowns (Pass, Lauf) für eine schnelle 14:0 Führung. Doch dabei blieb es aus Sicht der Eagles. Fortan punkteten nur noch die Saints.

AFP

Nick Foles (l.) und Drew Brees nach dem Match

New Orleans Quarterback Drew Brees überzeugte mit 301 Pass-Yards, zwei Touchdowns und einer Interception. Für die Entscheidung sorgte Defensivspieler Marshon Lattimore, dem knapp zwei Minuten vor dem Ende der Partie seine zweite Interception gelang.

Im Finale der National Football Conference, dem Halbfinale der Playoffs, empfangen die an Nummer eins gesetzten Saints am kommenden Sonntag die Los Angeles Rams.

Brady führt Patriots ins Halbfinale

Mit dem achten Halbfinal-Einzug in Folge haben die New England Patriots ihren eigenen NFL-Rekord noch mal ausgebaut. Beim 41:28 (35:7)-Heimerfolg gegen die Los Angeles Chargers hatte das Team von Star-Quarterback Tom Brady keine größeren Probleme und feierte saisonübergreifend den 16. Sieg.

Dass die Patriots gegen die Chargers einen weiteren Schritt in Richtung ihres sechsten Super-Bowl-Siegs machen würden, zeichnete sich früh ab. New England schaffte bei seinen ersten vier Drives immer einen Touchdown. Das war zuletzt den Indianapolis Colts in der Saison 2003/2004 gelungen. Neben Brady überzeugte auch Patriots-Running-Back Sony Michel mit 129 Lauf-Yards und drei Touchdowns.

Bei den Chargers hatten die Hoffnungen auf Star-Quarterback Philip Rivers geruht. Dieser wurde aber konsequent unter Druck gesetzt und brachte im Schnitt nur jeden zweiten Pass zum Mitspieler. Rivers wartet damit weiter auf seine erste Endspielteilnahme.

Nächster Gegner der Patriots werden am Sonntag die Kansas City Chiefs sein, die sich 31:13 gegen die Colts durchgesetzt hatten.

MATT CAMPBELL/EPA-EFE/REX

Sarah Thomas

Beim Sieg der Patriots wurde auch vom Schiedsrichterteam NFL-Geschichte geschrieben. Referee Sarah Thomas, die seit der Saison 2015/2016 als weibliche Schiedsrichterin in der NFL aktiv ist, kam als erste Frau in einem Play-off-Spiel zum Einsatz.

tip/mon/dpa/sid

insgesamt 13 Beiträge
Volker Rachow 14.01.2019
1. Patriots
Sie gewinnen und spielen den langweiligsten Football gleichzeitig.
Sie gewinnen und spielen den langweiligsten Football gleichzeitig.
vox ignota 14.01.2019
2. Interception
Drew Brees überzeugte mit einer Interception ?
Drew Brees überzeugte mit einer Interception ?
coyote38 14.01.2019
3. Drew Brees "überzeugt" mit einer Interception ...?
Sofern er als QB nicht in der Defense eingesetzt wurde und den Ball persönlich abgefangen hat, konnte er wohl kaum "mit einer Interception überzeugen" ...^^ Au weia, SpON ... berichtet doch besser mehr über den [...]
Sofern er als QB nicht in der Defense eingesetzt wurde und den Ball persönlich abgefangen hat, konnte er wohl kaum "mit einer Interception überzeugen" ...^^ Au weia, SpON ... berichtet doch besser mehr über den weiblichen Schiedsrichter ... das ist mehr Euer Metier ...
Leser161 14.01.2019
4. Alles ausser Bayern
Nicht Gehirnerschütterungen sind eine Gefahr für die NFL, sondern die Patriots. Gut im Gegensatz zu den Bayern haben sich die Pats ihre Supertalente nicht zusammengekauft (Salary Cap&Draft) sondern das ist halt gutes [...]
Nicht Gehirnerschütterungen sind eine Gefahr für die NFL, sondern die Patriots. Gut im Gegensatz zu den Bayern haben sich die Pats ihre Supertalente nicht zusammengekauft (Salary Cap&Draft) sondern das ist halt gutes Teambuilding über die Jahre, aber das Ergebnis ist dasselbe. Laaangweilig. Haben nach der ersten Halbzeit abgeschaltet. Eagles/Saint war dann ganz okay. Kein Kracher wegen dem Valium was die Eagles nach dem ersten Viertel in ihren Trinkflaschen hatten, aber ganz okay.
fatfrank 14.01.2019
5.
In gewisser Weise der "FC Bayern der NFL". ;-)
Zitat von Volker RachowSie gewinnen und spielen den langweiligsten Football gleichzeitig.
In gewisser Weise der "FC Bayern der NFL". ;-)

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