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Sport

Erstes Match seit Wimbledon-Erfolg

Kerber erlebt Fehlstart in die Hartplatzsaison

Montreal ist nicht Wimbledon, Hartplatz nicht Rasen: Angelique Kerber hat sich nach ihrem Grand-Slam-Triumph in London zurückgemeldet - weit entfernt von ihrer Bestform.

DPA

Angelique Kerber (Archivfoto aus Wimbledon)

Mittwoch, 08.08.2018   19:07 Uhr

Wimbledon-Siegerin Angelique Kerber ist bei ihrem ersten Turnierauftritt seit dem Titelgewinn in London gleich zum Auftakt gescheitert. Dreieinhalb Wochen nach ihrem Finalerfolg gegen Serena Williams beim Rasenklassiker in London verlor Kerber beim WTA-Turnier in Montreal in der zweiten Runde gegen die Französin Alizé Cornet 4:6, 1:6. Für Kerber war es der Auftakt in die US-Hartplatzsaison.

In der ersten Runde hatte die 30 Jahre alte Tennisspielerin ein Freilos. Cornet hatte sich zum Auftakt gegen Tatjana Maria durchgesetzt. Damit ist Wimbledon-Halbfinalistin Julia Görges die einzig verbliebene deutsche Spielerin beim Hartplatzturnier in Montreal.

Kerber kam nie ins Spiel und hatte enorme Probleme mit ihrem Aufschlag. Auch wegen zahlreicher einfacher Fehler der Deutschen erspielte sich Cornet 14 Breakpunkte. Nach nur 1:25 Stunden verwandelte Cornet ihren ersten Matchball.

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Kerbers Sieg in Wimbledon: Tränen und Trophäe

Kerber hatte nach ihrem Finalsieg im All England Club gegen Serena Williams (USA) einige Tage pausiert, ehe sie sich mit Trainer Wim Fissette auf die US-Hartplatzsaison vorbereitete. In Kanada musste sie ihre zweite Auftaktniederlage der bislang so erfolgreichen Saison hinnehmen. Auch beim Rasenturnier auf Mallorca war Kerber früh ausgeschieden.

Auf dem Weg Richtung US Open (27. August bis 9. September), die Kerber vor zwei Jahren gewann, tritt die deutsche Nummer eins noch in Cincinnati an.

insgesamt 1 Beitrag
meckerheini 09.08.2018
1. Symphatisch
das Madel und nicht so "Übermenschlich" wie einige der Kolleginnen und Kollegen, die Ihr Leistungshoch über Monate oder sogar Jahre "halten" können. Ist doch normal, das nach der Wimbledon Anstrengung und [...]
das Madel und nicht so "Übermenschlich" wie einige der Kolleginnen und Kollegen, die Ihr Leistungshoch über Monate oder sogar Jahre "halten" können. Ist doch normal, das nach der Wimbledon Anstrengung und dem Wahnsinns Erfolg erstmal die Luft raus ist und der Körper auftanken muss. Alles gute weiterhin und vorallem Verletzungsfreiheit A.

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Tennis: Die wichtigsten Schläge

Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

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