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Starke Kerber steht im Viertelfinale von Indian Wells

2017 war für Angelique Kerber ein Jahr zum Vergessen. 2018 scheint sie zu alter Form gefunden zu haben: Im Achtelfinale von Indian Wells bezwang sie die Französin Caroline Garcia in nur 63 Minuten.

AFP

Angelique Kerber

Mittwoch, 14.03.2018   14:12 Uhr

Angelique Kerber hat beim topbesetzten Turnier in Indian Wells das Viertelfinale erreicht und ihre starke Form in diesem Jahr bestätigt. Die frühere Nummer eins der Tenniswelt gewann beim Masters-Event in Kalifornien gegen die an Nummer sieben gesetzte Französin Caroline Garcia in nur 63 Minuten 6:1, 6:1.

Im Kampf um den Einzug ins Halbfinale trifft die Weltranglistenzehnte am Donnerstag auf Darja Kassatkina. Die Russin setzte sich etwas überraschend 6:4, 7:5 gegen die dänische Weltranglistenzweite Caroline Wozniacki durch.

"Ich bin sehr glücklich über die Art und Weise, wie ich gespielt habe", sagte Kerber nach ihrem Erfolg. "Ich habe den Ball vom ersten Punkt an gut gespürt und bin einfach fokussiert geblieben." Kerber nahm der Französin in beiden Sätzen schnell den Aufschlag ab und behielt auch in kritischen Situationen bei eigenem Service die Ruhe. "Ich habe gut returniert und gut aufgeschlagen. Ich denke, das war heute der Schlüssel", sagte die 30-Jährige. Kerber hatte bereits im Januar bei den Australian Open stark aufgespielt und war erst im Halbfinale ausgeschieden.

Grund zur Freude hatte auch Philipp Kohlschreiber. Der 34-Jährige besiegte beim parallel stattfindenden ATP-Masters den Weltranglistendritten Marin Cilic aus Kroatien 6:4, 6:4. Kohlschreiber, der zu Beginn des Jahres mit Verletzungen und Krankheiten zu kämpfen hatte, trifft nach seinem Erfolg über den Australian-Open-Finalisten auf den Franzosen Pierre-Hugues Herbert. Kohlschreiber hatte zuvor 13 Spiele nacheinander gegen Spieler aus den Top Ten verloren.

mon/dpa

insgesamt 1 Beitrag
jean-baptiste-perrier 15.03.2018
1. Ach, was!
Normalerweise gibt es hier im Sport-Bereich von SPON doch überwiegend Meldungen des "Scheiterns" von bekannteren Tennisspielern - wie zuletzt die Niederlage von Serena gegen ihre Schwester Venus. Tennisturniere jenseits [...]
Normalerweise gibt es hier im Sport-Bereich von SPON doch überwiegend Meldungen des "Scheiterns" von bekannteren Tennisspielern - wie zuletzt die Niederlage von Serena gegen ihre Schwester Venus. Tennisturniere jenseits der vier großen Grand Slam-Turniere werden von den Redakteuren doch eher ignoriert. WTA und ATP Tennis rangiert hier irgendwo zwischen Curling und Halma.

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Tennis: Die wichtigsten Schläge

Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

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