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Sport

Tennis in Indian Wells

Serena Williams bei Comeback im Schwesterduell gescheitert

Deutliche Niederlage im Sister Act gegen Venus: Serena Williams ist bei ihrer Tennis-Rückkehr in der dritten Runde von Indian Wells ausgeschieden. Es war das 29. Aufeinandertreffen der US-Amerikanerinnen.

DPA

Venus (links) und Serena Williams

Dienstag, 13.03.2018   13:40 Uhr

Serena Williams ist bei ihrem Tennis-Comeback auf der WTA-Tour in der dritten Runde an ihrer Schwester Venus gescheitert. Die 23-malige Grand-Slam-Siegerin musste sich mit 3:6, 4:6 überraschend deutlich geschlagen geben und verpasste damit den Einzug ins Achtelfinale beim Turnier in Indian Wells.

Nach der Partie umarmten sich die beiden Schwestern am Netz. Die 37 Jahre alte Venus trifft nun in der Runde der letzten 16 auf die Lettin Anastasija Sevastova, die Julia Görges aus Deutschland deutlich 6:3, 6:3 bezwang.

Serena Williams hatte Anfang September eine Tochter zur Welt gebracht. Seitdem spielte die Amerikanerin nur bei einem Showturnier in Abu Dhabi im Dezember, ein Doppel im Fed Cup mit ihrer Schwester Venus im vergangenen Monat, bei einem Tiebreak-Turnier am Montagabend in New York sowie die beiden ersten Matches von Indian Wells.

Bei den Australian Open Ende Januar 2017 hatte die mittlerweile 36-Jährige ihr zuvor letztes offizielles Einzel bestritten, bereits schwanger gewann sie damals in Melbourne im Endspiel gegen ihre Schwester Venus den Titel.

Nun folgte über ein Jahr später das insgesamt 29. Duell der Schwestern. "Es ist nicht schön, dass wir beide schon so früh aufeinandergetroffen sind bei ihrem Comeback. Ich war zwar vorne, aber Serena war nie raus aus diesem Spiel", sagte Venus Williams, die ihren zwölften Sieg gegen ihre jüngere Schwester gefeiert hat. Serena war nach ihrer Pause erstmals seit Cincinnati 2011 bei einem Turnier nicht gesetzt.

jan/dpa

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Tennis: Die wichtigsten Schläge

Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

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