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Sport

Tennis in Auckland

Bautista Agut empfiehlt sich für Australian Open

Roberto Bautista Agut zeigt sich vor den Australian Open in guter Form. Im Finale von Auckland besiegte er Juan Martin del Potro. Auch Daniil Medwedew ist bereit für das erste Grand-Slam-Turnier 2018.

Getty Images

Robert Bautista Agut

Samstag, 13.01.2018   12:41 Uhr

Der Spanier Roberto Bautista Agut und der Russe Daniil Medwedew haben die letzten Vorbereitungsturniere auf die Australian Open in Melbourne (15. bis 19. Januar) gewonnen. Bautista Agut setzte sich in neuseeländischen Auckland im Finale gegen den Argentinier Juan Martín del Potro 6:1, 4:6, 6:4 durch. Medwedew bezwang in Sydney den 18 Jahre alten Australier Alex de Minaur 1:6, 6:4, 7:5.

Für Bautista Agut war es der siebte Titel auf der ATP-Tour. Qualifikant Medwedew, der zum Auftakt in Sydney die deutsche Nummer zwei Philipp Kohlschreiber geschlagen hatte, triumphierte zum ersten Mal in seiner Profikarriere. Beide bestreiten ihre Auftaktmatches beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres am Dienstag.

Trotz der Niederlage darf vor allem del Potro die kommenden Wochen hoffnungsvoll angehen. Der Olympiazweite und frühere US-Open-Champion kehrt am Montag erstmals seit August 2014 unter die Top 10 der Weltrangliste zurück.

eck/sid

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Tennis: Die wichtigsten Schläge

Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

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