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Sport

Erfolg gegen Mischa Zverev

Nur im ersten Satz Probleme - Federer siegt beim Comeback

Roger Federer hat seine Rückkehr auf den Tennisplatz gefeiert. Beim Comeback in Stuttgart gewann er gegen Mischa Zverev. Schon bald könnte der Schweizer wieder Weltranglistenerster sein.

DPA

Roger Federer

Mittwoch, 13.06.2018   17:34 Uhr

Dem Weltranglistenzweiten Roger Federer ist nach zweieinhalb Monaten Tennispause zum Auftakt der Rasensaison eine erfolgreiche Rückkehr auf die ATP-Tour gelungen. Der Rekord-Grand-Slam-Sieger schlug in Stuttgart den sechs Jahre jüngeren Mischa Zverev 3:6, 6:4, 6:2 und trifft im Viertelfinale auf Qualifikant Prajnesh Gunneswaran aus Indien oder den Argentinier Guido Pella.

Federer hatte nur im ersten Satz Probleme mit Zverev, danach dominierte der 36-Jährige die Partie. "Es war wie immer in einem Rasenmatch. Ein Return oder eine Netzkante kann den Unterschied ausmachen. Ich musste mich gedulden, aber ich habe mich da rausgekämpft", sagte Federer zu seinen anfänglichen Problemen bei Sky: "Zum Schluss, in den Sätzen zwei und drei, habe ich vier gute Breaks geschafft. Da kann ich zufrieden sein."

Falls es Federer in Stuttgart ins Finale schaffen sollte, würde er French-Open-Sieger Rafael Nadal wieder von der Spitze der Weltrangliste verdrängen. Im vergangenen Jahr war der Schweizer im Achtelfinale noch an Tommy Haas gescheitert, gewann seitdem jedoch 13 Matches auf Rasen in Folge.

Zuletzt hatte Federer, der wie im vergangenen Jahr freiwillig auf die Sandplatzsaison verzichtete, bei der überraschenden Auftaktniederlage beim Masters in Miami gegen den Australier Thanasi Kokkinakis auf dem Platz gestanden. Federer nutzt das Event in Stuttgart, um sich für Wimbledon einzuspielen. Das prestigeträchtigste Tennisturnier der Welt beginnt am 2. Juli.

Maximilian Marterer, der bei den French Open durch den Einzug ins Achtelfinale auf sich aufmerksam machte, siegte in seiner Erstrundenpartie gegen Viktor Galovic aus Kroatien 3:6, 6:4, 6:1 und trifft im Achtelfinale auf den Australier Nick Kyrgios.

mru/sid

insgesamt 1 Beitrag
Rebierhcs 13.06.2018
1.
Je länger er gewinnt, desto wahrscheinlicher verliert er auch mal wieder...am schmerzhaftesten wäre es in Wimbledon.
Je länger er gewinnt, desto wahrscheinlicher verliert er auch mal wieder...am schmerzhaftesten wäre es in Wimbledon.

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Tennis: Die wichtigsten Schläge

Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

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