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Sport

Niederlage in Miami

Federer verliert Platz eins der Weltrangliste

Sensation in Miami: Roger Federer hat beim Masters-Turnier in Florida gegen den Australier Thanasi Kokkinakis verloren. Damit büßt der 36-jährige Tennisstar auch seine Führung in der Weltrangliste ein.

DPA

Roger Federer

Samstag, 24.03.2018   23:17 Uhr

Titelverteidiger Roger Federer hat beim ATP-Masters in Miami überraschend sein Auftaktmatch verloren. Der Weltranglistenerste aus der Schweiz unterlag dem 15 Jahre jüngeren Australier Thanasi Kokkinakis nach 2:21 Stunden 6:3, 3:6, 6:7 (4:7) und kassierte seine zweite Niederlage nacheinander. Das war Federer zuletzt im November 2014 passiert, als er das Endspiel beim ATP-Finale in London und das erste Einzel im Davis-Cup-Finale gegen Frankreich verlor.

Am vergangenen Sonntag hatte Federer im Endspiel von Indian Wells gegen Juan Martin del Potro aus Argentinien seine erste Saisonniederlage einstecken müssen. Nach dem Turnier in Miami wird Federer nun wieder vom Spanier Rafael Nadal an der Spitze des Rankings abgelöst.

Erst vor vier Wochen war dem 36-Jährigen erstmals nach über fünf Jahren der Sprung an die Weltrangliste gelungen. Nun folgt der Wechsel auf die europäischen Sandplätze. Auf diese wird Federer wie im vergangenen Jahr komplett verzichten. Das gab der Schweizer im Anschluss an seiner Niederlage bekannt.

bam/sid

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Tennis: Die wichtigsten Schläge

Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

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