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Ski alpin

"Es war ein Rodeoritt, aber es hat Spaß gemacht"

Die Italienerin Federica Brignone hat den Super-G in Bad Kleinkirchheim gewonnen. Die Top-Fahrerinnen Viktoria Rebensburg und Mikaela Shiffrin fehlten. Im Mittelpunkt stand die Qualität der Piste.

AFP

Federica Brignone

Samstag, 13.01.2018   12:58 Uhr

Die Italienerin Federica Brignone hat den Weltcup-Super-G im österreichischen Bad Kleinkirchheim gewonnen. In Abwesenheit der erkrankten Viktoria Rebensburg setzte sich die 27-Jährige bei ihrem siebten Weltcup-Sieg vor der Schweizerin Lara Gut (+0,18 Sekunden) durch. Dritte wurde Cornelia Hütter aus Österreich(+0,46 Sekunden).

Nach in den vergangenen Tagen wetterbedingt großen Problemen bei der Präparierung präsentierte sich die Piste "Kärnten - Franz Klammer" in ordentlicher Verfassung. Dennoch musste das Rennen immer wieder zu Ausbesserungsarbeiten unterbrochen werden.

Superstar Lindsey Vonn, die in ihrer Funktion als Athletensprecherin Kritik an den Organisatoren geübt hatte, nannte die Fahrt "nicht gefährlich. Es war ein Rodeoritt, aber es hat Spaß gemacht." Die US-Amerikanerin kam nach verhaltener Fahrt nur auf platz neun (+1,43 Sekunden). Die Deutsche Michaela Wenig fuhr an einem Tor vorbei und schied aus.

Wie Rebensburg, die ihr Comeback in der kommenden Woche in Cortina d'Ampezzo (Italien) plant, hatte auch Mikaela Shiffrin auf die Station Bad Kleinkirchheim verzichtet. Die Amerikanerin will sich konzentriert auf die Olympischen Spiele in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) vorbereiten.

"Ich wusste, dass ich halbwegs gut unterwegs war, aber hätte nicht gedacht, dass es für ganz vorne reicht", sagte Brignone. Vonn meinte: "Ich war ein bisschen zu vorsichtig, habe die Bremse zu sehr angezogen." Gut, die am viertletzten Tor einen Stock verlor, lobte die Pistenarbeiter: "Sie haben ein kleines Wunder vollbracht, gestern war es noch eine Katastrophe."

mfu/sid

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