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Stil

Kandidaten für den Internationalen Hochhauspreis

Herausragend

Den Internationalen Hochhauspreis gibt es für Gebäude, die höher als 100 Meter sind - und auch architektonisch herausragen. Aus Deutschland kommt diesmal nur ein preisverdächtiger Bau. Die meisten stehen in China.

Tim Griffith
Montag, 23.07.2018   17:53 Uhr

Aus weltweit über 1000 neuen Hochhäusern hat das Deutsche Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt 36 Gebäude für den Internationalen Hochhauspreis nominiert. Aus dem Kreis werden dann Mitte August fünf Finalisten bestimmt. Der Gewinner der mit 50.000 Euro dotierten Auszeichnung wird am 1. November in der Frankfurter Paulskirche gekürt.

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Fotostrecke: Nominierte für den Internationalen Hochhauspreis

Die meisten der nominierten Hochhäuser stehen in China. Jedes vierte Projekt wurde in der Volksrepublik hochgezogen. Unter den Städten ragen Singapur mit fünf und New York mit vier Nominierungen hervor. Nur fünf der nominierten Häuser kommen aus Europa. Aus Deutschland ist nur ein einziges Hochhaus dabei, der Neue Henninger Turm in Frankfurt.

Der Internationale Hochhauspreis gilt als einer der bedeutendsten Auszeichnungen für Gebäude, die mindestens 100 Meter hoch und höchstens zwei Jahre alt sind. Der Preis wird alle zwei Jahre vom DAM, der Stadt Frankfurt und der DekaBank verliehen.

Mehr Wolkenkratzer

Der Sieger von vor zwei Jahren steht in New York: Via 57 West ragt 142 Meter über die 57. Straße in Manhattan. Der sogenannte "Courtscraper" wurde von dem dänischen Architekturbüro Bjarke Ingels Group entworfen. Die Bezeichnung beschreibt eine Mischform aus Blockrandbebauung und einem klassischen amerikanischen Wolkenkratzer. Das pyramidenförmige Haus bietet auf 35 Stockwerken Platz für 750 Wohnungen.

löw / dpa

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