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17.03.2009
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Generation Doof

So werden Sie smart

3. Teil: Die Schweigemasche

Wie du andere dazu bringst, die Antwort selbst zu geben

"Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten", hat Dieter Nuhr einmal gesagt. Das ist gar nicht so einfach. Die meisten Menschen empfinden Pausen im Redefluss als unangenehm. Sie leiden unter dem, was Sprachprofis wie Werner Schneyder "Logorrhoe" nennen, ungebremsten Rededurchfall.

Wenn du also nicht genau weißt, was du sagen sollst, dann schweig. Einfach ist diese Strategie nicht, sie erfordert Ausdauer und Selbstvertrauen.

Bei schwierigen Fragen lehnst du dich erst mal zurück und denkst in Ruhe nach, was du sagen willst. Die geschwiegene Zeit kommt dir grundsätzlich immer sehr lang vor, lass dich davon aber nicht beirren. Du wirkst gerade sehr souverän und intellektuell.

Versuche folgendes Mantra: "Alles, was ich nicht sage, kann schon mal nicht falsch sein." Je weniger du von dir preisgibst, desto schwieriger ist es für den anderen, dich einzuschätzen.

Wenn sich in deinem Gesicht Verwirrung und Ratlosigkeit die Klinke in die Hand geben, ist die Nummer gelaufen. Versuche lieber, einen nachdenklichen und abwägenden Eindruck zu machen. Blickkontakt zum Gegenüber halten!

Deinem Gegenüber wird mulmig. Du musst verdammt viel Ahnung haben, wenn du so ausgiebig überlegst. Vielleicht ist das Thema doch komplexer, als er angenommen hat.

Da die meisten Menschen Schweigen nur schwer ertragen können, werden sie die Stille brechen und selbst das Wort ergreifen. Im Optimalfall beantworten sie dann ihre eigene Frage, und du musst nur noch wissend nicken.

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