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23.05.2012
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Studienanfänger-Tagebuch

Endlich kein Ersti mehr

Jetzt sind sie groß: Die UniSPIEGEL-Erstsemester-Tester sind im zweiten Semester angekommen. Marc darf jetzt an streng geheimen Sitzungen teilnehmen, Larissa verfolgt eine neue Stundenplan-Strategie und Fabienne vermisst ihre Freunde von früher.

Das erste Semester an der Uni gehört sicher zu den härtesten: Erstis fühlen sich groß und sind doch die Kleinen, die den Weg nicht kennen, die bei Referaten Monologe vorlesen, die auf Erstsemesterpartys neue Freunde suchen - und dabei oft einfach die alten aus der Heimat herbeisehnen.

Larissa Rohr, Fabienne Kinzelmann und Marc Becker haben in Tübingen, Dresden und Marburg das erste Semester überstanden. Jetzt, im zweiten Semester, stellen sie höhere Ansprüche an ihre Stundenpläne: Sie sollen nicht nur interessante Seminare enthalten, sondern auch zu den Stundenplänen der Freunde passen - und zu den Öffnungszeiten in der Schwimmhalle.

Sie wissen, welcher Dozent beim Reden einschläft und welcher leichte Klausuren stellt. Sie fahren seltener nach Hause und müssen feststellen, wie schwer es ist, engen Kontakt zu den alten Freunden zu halten - trotz Facebook, E-Mail und Handy.

Für den UniSPIEGEL berichten die drei von ihrem Unistart. Lesen Sie im letzten Teil, wie sie an der Uni erwachsen werden. Klicken Sie auf die Überschriften zum Weiterlesen...

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Studienanfänger-Tagebuch: Von der Krabbeldecke in den Laufstall

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insgesamt 3 Beiträge
1. Alles richtig gemacht?
flavour 24.05.2012
Ich verfolge die Serie von Anfang an und muss sagen die drei Studenten haben einen ganz entscheidenen Fehler gemacht. Klar erleben sie alle drei zur Zeit die geilstenJahre im Leben, reisen hier hin, besuchen Freunde da, grillen [...]
Ich verfolge die Serie von Anfang an und muss sagen die drei Studenten haben einen ganz entscheidenen Fehler gemacht. Klar erleben sie alle drei zur Zeit die geilstenJahre im Leben, reisen hier hin, besuchen Freunde da, grillen am See usw. Ein Studium an sich ist eben schon eine Bereicherung an sich. Aber der größte Fehler ist die Wahl des Studienfaches. Larissa: wirds ganz schwer haben mit ihrem Studium, wird wohl hauptsächlich Hausfrau und Mutter werden. Irgendwo dann noch einen halbtags Job machen. Fabienne: Hat den Fehler gemacht nicht auf Pfarrer zu studieren, die wird auch nichts finden aber Papi ist ja Arzt. Mark: wird freelancer bei einer Zeitung, mit unsicherer Auftragslage Ich selber habe was studiert was sehr gebraucht wurde (Agrarwirtschaft) und bin sehr glücklich. Bei mir im Studium gab es eine Übernahmeqoute von 100%.
2. Schaffen gehen
dorpf 24.05.2012
Was sind denn das für Langweiler. Erleben die auch was oder warum werden hier ausschließlich Belanglosigkeiten beschrieben? Vielleicht sollten die drei mal anfangen, insbesondere die Larissa, schaffen zu gehen um ein bissle [...]
Was sind denn das für Langweiler. Erleben die auch was oder warum werden hier ausschließlich Belanglosigkeiten beschrieben? Vielleicht sollten die drei mal anfangen, insbesondere die Larissa, schaffen zu gehen um ein bissle Praxis in der Arbeitswelt zu sammeln. Gerade bei den gewählten Studiengängen absolut notwendig. Ansonsten droht die Arbeitslosigkeit oder ein Hilfsjob an der Uni (30%-Stelle). Evtl. ergeben sich dadurch auch interessantere Erlebnise und Berichte...
3. Oh jeee..
Racom 11.06.2012
Nach der ersten Seite habe ich den "Artikel" nur noch so überflogen. Hier und da hab ich noch die Sache mit der Sauna aufgeschnappt, dann noch die Kirschbäume und die vielen Reisen... Das ist ja alles wunderschön! Nur [...]
Nach der ersten Seite habe ich den "Artikel" nur noch so überflogen. Hier und da hab ich noch die Sache mit der Sauna aufgeschnappt, dann noch die Kirschbäume und die vielen Reisen... Das ist ja alles wunderschön! Nur leider bildet es nicht den normalen Alltag eines Studenten ab. Sie alle studieren offenbar Fächer, die es einem ermöglichen, einen gewissen Lebensstil zu führen, den ich als Luxus empfinde. Reisen, Entspannung in der Sauna.. Studieren Sie? Fragen Sie mal einen Chemie oder Biologie-Studenten, ob er Zeit für solche Dinge hat.. Die meisten Studenten quälen sich mit Stress und haben alles andere, als Freizeit. Nicht mal in den sog. Semesterferien, wo an vielen Unis in vielen Fächern ein regelrechter Klausurmarathon stattfindet.. Beim Lesen Ihrer Serie beschleicht bis das Gefühl, sie handelten im Auftrag, die neuen Bachelor-Studiengänge als eine dufte Sache darzustellen! Uni-Psychologen melden immer mehr Burnout-Studenten: Menschen, die in jungen Jahren völlig kaputt sind und dem Druck nicht mehr standhalten können. Tablettenabhängigkeiten oder Drogen stehen an der Tagesordnung. Was soll hier im "Artikel" diese völlig einseitige Darstellungsweise? Warum glauben Sie, ist es so, dass keine Studenten, die ein anstrengendes Studium haben, bei Ihrer Serie mitmachen? Keine Lust oder absolut keine Zeit? Ich selbst habe beruflich mit der Uni zu tun und kenne mehrere Fälle von Studenten mit Medikamentenmissbrauch, Burnout und Depressionen aufgrund der großen Belastung in ihren Studiengängen. Sie haben keine Anwesenheitspflicht? Schön für Sie! Fragen Sie da mal einen Studenten eines anderen Fachs. Da kommen manchmal 12 Stunden Uni am Tag zusammen! Fünf Hausarbeiten und Referate müssen zu erledigen? Sie ärmste.. Was sollen andere sagen, die jede Woche zwei 20-Seiten-Protokolle zu ihren Versuchen (Physik, Chemie, Biologie usw.) schreiben müssen? Glauben Sie nicht? Das glaub ich Ihnen! Willkommen in der echten Welt der meisten Studenten... Ich denke, man muss Ihnen die Daumen nicht dafür drücken, dass Sie erfolgreich sind. Das sind Sie im gewissen Sinne schon jetzt, ohne Studium, denn Sie alle haben ja bekanntlich eine Stelle beim Spiegel inne. Vielleicht kommt Ihnen da ein Studium mit nicht allzu großen Verpflichtungen und schon gar keinen Belsatungen gerade richtig. Aber schreiben Sie dann bitte nicht noch darüber, denn Ihre Erlebnisse sind nicht die des normalen Studenten, und erst recht sind sie nicht erzählenswert. Ihre Schilderungen verhelfen denjenigen, die glauben, dass Studenten ein schönes Lottaleben führen, zu argumenten. Vielen Dank.

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