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20.06.2012
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US-Studenten als Wahlkampfhelfer

Die Präsidentenmacher

Von Laura Gitschier, Washington

Tausende Studenten kämpfen in den USA für Mitt Romney und Barack Obama. Sie lassen sich auf der Straße beschimpfen und schwärmen für die Politiker wie für Popstars. Sechs junge Wahlkämpfer erzählen, was sie antreibt und was gerade ihren Kandidaten so sexy macht.

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Wahlkampf auf dem Campus: "Wir können was verändern"
Für die Barack-Obama-Studenten gilt: "Jetzt erst recht!" Sie wollen beweisen, dass es sich immer noch lohnt, für den entzauberten Präsidenten zu kämpfen. Sie wollen die Euphorie von 2008 wiederbeleben. Die Romney-Unterstützter setzen darauf, dass viele Studenten wütend sind auf Obama. Wütend, dass sie wegen der schlechten Arbeitsmarktsituation keine Perspektive haben. Und präsentieren Mitt Romney als "Fix-it-guy", der die Wirtschaft wieder auf die Beine bringen kann.

Die einen lieben Barack Obama, die anderen kämpfen für Mitt Romney - eines haben all diese amerikanischen Studenten gemeinsam: Sie opfern ihren freien Sommer. Ihre Arbeit könnte sich auszahlen, denn die Stimmen der Studenten sind im Wahlkampf heiß begehrt.

Hier erzählen die Nachwuchspolitiker Ashwani, Annika, Elie, Shoshana, Amanda und Omeed, wie sie ihre Kommilitonen überzeugen wollen, was ihnen an den Kandidaten am besten gefällt und mit welchen Problemen sie bei der täglichen Arbeit konfrontiert werden.

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insgesamt 9 Beiträge
1. Euphorie
tailspin 20.06.2012
Ist doch schoen, wenn sich die jungen noch fuer sowas begeistern lassen. Die muessen noch viel lernen.
Ist doch schoen, wenn sich die jungen noch fuer sowas begeistern lassen. Die muessen noch viel lernen.
2. Schon seltsam...
fatherted98 20.06.2012
...auf der einen Seite ein großes Engagement (ehrenamtlich) für einzelne Poltiker oder Parteien bei vielen US Amerikanern...auf der anderen Seite totale Ignoranz was die politischen Probleme des Landes, die Einschränkung der [...]
Zitat von sysopTausende Studenten kämpfen in den USA für Mitt Romney und Barack Obama. Sie lassen sich auf der Straße beschimpfen und schwärmen für die Politiker wie für Popstars. Sechs junge Wahlkämpfer erzählen, was sie antreibt und was gerade ihren Kandidaten so sexy macht. Wie Studenten für Obama und Romney in den USA Wahlkampf machen - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,838327,00.html)
...auf der einen Seite ein großes Engagement (ehrenamtlich) für einzelne Poltiker oder Parteien bei vielen US Amerikanern...auf der anderen Seite totale Ignoranz was die politischen Probleme des Landes, die Einschränkung der Bürgerrechte, Umweltproblematik usw. angeht...
3.
Atheist_Crusader 20.06.2012
Interessante Auswahl.. die 3 Obama-Unterstützer sagen genau, WARUM sie das tun. Von den 3 Romney-Unterstützer nennt nur einer seine Gründe, eine sagt nur sie warum Obama schlecht findet und eine Dritte erzählt nur was sie tut, [...]
Interessante Auswahl.. die 3 Obama-Unterstützer sagen genau, WARUM sie das tun. Von den 3 Romney-Unterstützer nennt nur einer seine Gründe, eine sagt nur sie warum Obama schlecht findet und eine Dritte erzählt nur was sie tut, aber nicht warum. Ich mag Romney ja auch nicht, aber ich hätte einen etwas objektiveren Artikel erwartet.
4.
stefan kaitschick 20.06.2012
Da haben weder der Artikel, noch die republikanischen Studenten schuld. Was sollen sie denn sagen? Steuern für Reiche runter, Krankenversicherung für Arme weg, Ausländer raus? Dagegen ist einfach den Mund halten doch recht [...]
Zitat von Atheist_CrusaderInteressante Auswahl.. die 3 Obama-Unterstützer sagen genau, WARUM sie das tun. Von den 3 Romney-Unterstützer nennt nur einer seine Gründe, eine sagt nur sie warum Obama schlecht findet und eine Dritte erzählt nur was sie tut, aber nicht warum. Ich mag Romney ja auch nicht, aber ich hätte einen etwas objektiveren Artikel erwartet.
Da haben weder der Artikel, noch die republikanischen Studenten schuld. Was sollen sie denn sagen? Steuern für Reiche runter, Krankenversicherung für Arme weg, Ausländer raus? Dagegen ist einfach den Mund halten doch recht klug.
5. Ob das Absicht war ?
Sig_Int 20.06.2012
Möchte ich jetzt erst mal nicht unterstellen, aber wie Post Nr.3 ansatzweise bemerkt, kommen die Romney-Unterstützer weniger gut an. Für mich wirken diese nämlich deutlich unsympathischer und auch durch "Argumente" kann [...]
Möchte ich jetzt erst mal nicht unterstellen, aber wie Post Nr.3 ansatzweise bemerkt, kommen die Romney-Unterstützer weniger gut an. Für mich wirken diese nämlich deutlich unsympathischer und auch durch "Argumente" kann mich keiner davon überzeugen, dass Romney eine gute Wahl wäre (angenommen, ich hätte mich nicht schon längst entschieden, und angenommen ich hätte einen eher schlechten Überblick über die US-Politik) Selbstverständlich verdient jeder dieser Studenten meinen Respekt, und das in diesem Fall "totale Ignoranz" herrscht, kann ich nicht nachvollziehen. Die angesprochenen Probleme in Post Nr.2 sind auf der einen Seite durch Halbwissen geprägte Vorurteile einer studentisch-bürgerlichen Schicht, und auf der anderen Seite wissen die Herrschaften in diesem Artikel, dass sich Veränderungen und Lösungen durch die Politiker finden lassen, die sie unterstützen...damit sind sie schon ein ganzes Stück weiter als der hippe Blogger, der sich Verschwörungen bastelt, an den realen Problemen der USA aber wenig ändern will/kann. Das zumindest ist meine Meinung... Sig_Int

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